Corinna zu Sayn-Wittgenstein vergleicht sich nun mit Herzogin Meghan und Wallis Simpson. Denn alle drei Frauen wurden für den Untergang eines Mannes verantwortlich gemacht.

Corinna zu Sayn-Wittgenstein
Corinna zu Sayn-Wittgenstein kämpft um ihren Ruf. © picture alliance / Mikhail Metzel/TASS/dpa | Mikhail Metzel

Corinna zu Sayn-Wittgenstein prangert Doppelmoral an

Über keine Affäre wird aktuell mehr gesprochen. Seit Corinna zu Sayn-Wittgenstein ihr Verhältnis zu Juan Carlos von Spanien zugegeben hat, weht ihr ein rauer Wind entgegen. Hass und Beleidigungen gehören inzwischen fast schon zum Alltag. Juan Carlos dagegen muss sich wegen der Affäre mit der Deutschen kaum Kritik anhören.

Corinna zu Sayn-Wittgenstein findet das ungerecht und fragt sich im Interview mit „The Telegraph“ warum sich „die Feindseligkeit immer gegen die Frau richtet?“ und fügt hinzu: „Es besteht die Tendenz, dass Menschen, die einen mächtigen Mann nicht kontrollieren können, das Objekt seiner Zuneigung zerstören.“

Vergleiche mit Wallis Simpson und Herzogin Meghan

Corinna zu Sayn-Wittgenstein vergleicht sich mit Wallis Simpson. Weil König Edward VIII. auf den Thron verzichtete, gab man seiner Geliebten die Schuld. Wallis Simpson hätte ihn manipuliert und ins Unglück gestürzt.

Zudem vergleicht sich die 56-Jährige auch mit Herzogin Meghan. Auch ihr wird nachgesagt, sie sei der Grund, warum Prinz Harry mit dem britischen Königshaus gebrochen hat. „Diese Erzählung überlebt bis heute. Sie können es sogar mit Meghan und Harry sehen“, erklärt die Adlige. „Die Feindseligkeit gilt immer der Frau, und der arme Mann ist dieses hilflose Wesen, das schrecklich manipuliert wurde, und es ist die Frau, die das Land in eine große Krise gestürzt hat.“

Steckt hinter allem eine böse Intrige?

Auch bei Corinna zu Sayn-Wittgenstein habe man absichtlich versucht ihren Ruf zu zerstören. Der Jagdurlaub in Botswana im Jahr 2012 sei zudem gar nicht ihre Idee gewesen. Sie vermutet, dass die Details der Safari absichtlich an die Öffentlichkeit gerieten, um eine Abdankung von Juan Carlos zu beschleunigen.

„Dies war der Beginn einer Kampagne, um mich als diese böse Figur von Wallis Simpson, Lady Macbeth, zu zeichnen, die diesen wunderbaren Mann während einer großen Wirtschaftskrise auf dieser Reise in die Irre geführt hatte“, beteuert die Unternehmerin.