ADELSWELT zeigt die schönsten Bilder der belgischen Royals und verrät mehr über die Königsfamilie.

König Philippe und König Mathilde: Eine Liebe ohne Skandale

Ihre Beziehung war eine große Überraschung. Denn bevor sich Prinz Philippe zu Mathilde d’Udekem d’Acoz bekannte, traf das Paar sich lange heimlich. „Wir haben uns versteckt. Wir wollten uns nicht sofort zeigen“, so der Monarch in einer Doku zu ihrem 20. Hochzeitstag. Erst drei Tage vor ihrer Verlobung sickerte langsam, dass der damalige Kronprinz eine Freundin hatte. Gefunkt hatte es auf dem Tennis-Platz.

Damals mied die ausgebildete Logopädin und Psychologin die Öffentlichkeit mit Absicht. „Ich hatte das Gefühl, dass ich mich an Orten fernhalten musste, an denen sie mich erkennen konnten. Ich zog mich in eine Buchhandlung zurück. Dort hörte ich im Radio Nachrichten über eine mögliche Verlobung von Prinz Philippe und mir, während ich las“, verriet Mathilde schmunzelnd.

Am 4. Dezember 1999 läuteten dann die Hochzeitsglocken der Kathedrale St. Michael und St. Gudula. Mathilde trug ein Brautkleid des belgischen Designers Édouard Vermeulen inklusive fünf Meter langer Schleppe.

Kindersegen bei den belgischen Royals

Rund ein Jahr nach der Hochzeit wurde Kronprinzessin Mathilde auch schon schwanger. Am 25. Oktober 2001 erblickte Prinzessin Elisabeth das Licht der Welt. Die Thronfolgerin sollte aber nicht das einzige Kind für das Paar bleiben. 2003 wurde Prinz Gabriel geboren; 2005 und 2008 folgten Prinz Emmanuel und Prinzessin Eléonore.

Thronwechsel in Belgien

Nach einigen Skandalen machte König Albert II. den Thron für seinen Sohn frei. Am 21. Juli 2013, dem belgischen Nationalfeiertag, wurde Philippe zum neuen König ernannt. Eine große Inthronisierungsfeier gab es nicht. Vor dem Parlament legte König Philippe lediglich den Amtseid ab, um die Staatskasse nicht zu sehr zu belasten.

„Ich schwöre, die Verfassung und die Gesetze des belgischen Volkes zu beachten, die Unabhängigkeit des Landes zu erhalten und die Unversehrtheit des Staatsgebietes zu wahren“, erklärte der neue Monarch in den drei Landessprachen Französisch, Flämisch und Deutsch ab.