Fürst Albert und Louis Ducruet sind empört. Grund dafür ist ein geschmackloser Witz über Fürstin Gracia Patricia.

Fürst Albert und Neffe Louis Ducruet
Fürst Albert und sein Neffe Louis Ducruet sind empört. Sie wollen nicht, dass das Andenken von Fürstin Gracia Patricia durch einen geschmacklosen Witz in den Dreck gezogen wird. © picture alliance / abaca | Niviere David/ABACAPRESS.COM

Louis Ducruet fordert Konsequenzen für Grace-Kelly-Witz

Dieser Witz geht zu weit! Einige Internetnutzer machen sich nun einen Spaß auf Kosten von Fürstin Gracia Patricia. Grund dafür ist ein Sieg des Fußballvereins Lyon gegen Monaco. „Anders als Grace Kelly kriegte Lyon in Monaco noch die Kurve“, heißt es in dem geschmacklosen Beitrag. Die Mutter von Fürst Albert war 1982 mit ihrer Tochter Prinzessin Stéphanie in einer Haarnadelkurve von der Straße abgekommen und knapp 40 Meter in die Tiefe gestürzt. Die Frau von Fürst Rainier starb schließlich an den Folgen des Unfalls. 40 Jahre später trauert die Fürstenfamilie noch immer.

Louis Ducruet reagierte als erstes auf diesen geschmacklosen Witz. „Fußball ist und sollte ein Freizeitsport sein, sicherlich mit Wettkämpfen, aber ohne aufzuhören, menschlich zu sein. Diese Art von Clickbait sollte von den Lyoner Fans und dem Management des Vereins bestraft werden“, fordert der Sohn von Prinzessin Stéphanie.

Und seine Schwester Camille Gottlieb erklärt: „Ich habe nicht einmal die Worte, um zu beschreiben, wie es mich abschreckt! Es bringt mich dazu, mich übergeben zu wollen.“

Fürst Albert verurteilt Späße auf Kosten seiner Mutter

Auch Fürst Albert hat sich inzwischen zu Wort gemeldet. In einer Pressemitteilung aus dem Fürstenhaus heißt es: „Es ist bedauerlich dieses menschliche Drama, das in diesem Fall die Fürstenfamilie beeinflusst hat, mit einem Sportereignis zu vergleichen. Im Namen seiner Familie verurteilt HSH Prinz Albert II. solche Worte und ihren Verfasser, indem er aufgrund der Erinnerung an eine vermisste Person zur Unterscheidung und zum Respekt auffordert.“

 

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