Fürst Rainier von Monaco hatte nach dem Tod von Fürstin Gracia Patricia offenbar wieder Heiratsabsichten. Ausgerechnet Ira von Fürstenberg war als Kandidatin im Gespräch.

Fürst Rainier trauerte lange um Fürstin Gracia Patricia. Doch dann erweichte eine andere Frau wieder sein Herz … © dpa

Fürst Rainier war nach dem Tod seiner Frau am Boden zerstört

Es war eine schreckliche Tragödie. 1982 kam Fürstin Gracia Patricia (†52) durch einen schrecklichen Verkehrsunfall ums Leben. Fürst Rainier war untröstlich. „Ihr Tod hat mich sicher verhärtet“, gab der Grimaldi-Chef ehrlich zu. „Er war zutiefst betroffen und nicht ganz derselbe Mann wie vor dem Unfall“, erklärte auch sein Sohn Albert 2017.

Es dauerte, bis Fürst Rainier sein Herz wieder öffnen konnte. Nach Jahren als Witwer, gab es jedoch jemanden, mit dem sich der Monegasse wieder eine Zukunft vorstellen konnte: Ira von Fürstenberg. Das plauderte die Society-Lady 1992 in der Sendereihe „Palastgeflüster“ von Sat.1 aus.

Heimlicher Heiratsantrag für Ira von Fürstenberg?

Im August 1985 wurden die Gerüchte über ihre Beziehung zu Fürst Rainier lauter. Gemeinsam wurden die beiden beim Rotkreuzball gesehen. Damals kannten sich der Monegasse und die Prinzessin bereits seit 23 Jahren. „1985 war Fürst Rainier allein. Unsere tiefe Freundschaft brachte uns näher, so dass die Presse uns fast verlobte“, erzählte die Adlige 2019 gegenüber „Point de Vue“.

Am Tag der Beerdigung von Fürst Rainier offenbarte „Bunte“-Reporter Paul Sahner (†2015), dass es auch beinahe zu einer Verlobung gekommen wäre. Damals habe Alfonso von Hohenlohe ihm erzählt, dass seine Ex-Frau einen Heiratsantrag von Fürst Rainier bekommen habe. Die Adlige war aber unsicher, ob sie das Angebot annehmen sollte. Laut Paul Sahner habe Alfonso von Hohenlohe seiner Ex-Frau geraten, den Heiratsantrag anzunehmen. Das Fürstenhaus von Monaco hat diese Angelegenheit jedoch nie offiziell kommentiert.

Wunderschön, adlig und glamourös: Ira von Fürstenberg war eine gute Partie. © dpa – Bildarchiv

Die Prinzessin hatte eine bewegte Vergangenheit

Die Prinzessin war kein unbeschriebenes Blatt. Mit 15 Jahren erreichte die Adlige weltweit Berühmtheit, als sie 1955 den 15 Jahre älteren Prinz Alfonso zu Hohenlohe-Langenburg heiratete. Die Ehe wurde nach fünf Jahren geschieden. Und auch die Beziehung mit dem brasilianischen Unternehmer Francisco Pignatari endete 1964 vor dem Scheidungsrichter.

Wie Gracia Patricia stand auch Ira von Fürstenberg vor der Kamera. Sie spielte in über 20 Filmen mit, wenn auch weniger erfolgreich. Sie versprühte jedoch genauso viel Hollywood-Glamour und hatte Kontakte bis in die höchsten Kreise. Zudem war sie mit dem Fürsten durch die gemeinsame Vorfahrin Lady Mary Victoria Hamilton, der Gemahlin von Albert I., verwandt. Als Fürstin von Monaco wäre die Society-Lady also durchaus eine spannende Partie gewesen.

„Sie haben ein Glück gehabt, dass sie mich nicht gekriegt haben“

Doch am Ende wurde nichts aus der Hochzeit von Fürst Rainier und Ira von Fürstenberg (heute 80). „Sie haben ein Glück gehabt, dass sie mich nicht gekriegt haben. Das ist viel besser für sie“, scherzte die Prinzessin 1996 in der Talkshow von Harald Schmidt. Das Oberhaupt der Grimaldis heiratete nie wieder. Und auch die Prinzessin wagte nie wieder den Gang vor den Traualtar. Ihre tiefe Freundschaft hielt bis jedoch bis zum Tod des Fürsten.

Ira von Fürstenberg war auch zu Gast bei der Hochzeit von Fürst Albert und Fürstin Charlène. ©dpa – Bildarchiv

Quellen: Stern.de, Point de Vue

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