So offen wie lange nicht mehr! Fürstin Charlène hat in einem Interview über ihre Zwillinge Prinz Jacques und Prinzessin Gabriella gesprochen und Erstaunliches verraten.

 Fürstin Charlène hat sich in der letzten Zeit in der Öffentlichkeit rar gemacht. Im Interview mit „Point de Vue“ hat sie verraten, warum Fürst Albert allein mit den Kindern in Japan war.  © picture alliance / abaca
Fürstin Charlène hat sich in der letzten Zeit in der Öffentlichkeit rar gemacht. Im Interview mit „Point de Vue“ hat sie verraten, warum Fürst Albert allein mit den Kindern in Japan war. © picture alliance / abaca

Fürstin Charlène spricht über ihr Familienleben

Fürstin Charlène ist so etwas wie die Lichtgestalt der Adelswelt. Sie umgibt stets etwas Geheimnisvolles, Unnahbares. Die gebürtige Südafrikanerin zu entziffern ist auch acht Jahre nach ihrer Hochzeit mit Fürst Albert nicht gelungen. Es scheint, als wolle sie für die Welt ein Rätsel bleiben.

Doch ab und zu zeigt sich Fürstin Charlène von ihrer ganz privaten Seite. Mit „Point de Vue“ hat die zweifache Mutter über ihr Familienleben gesprochen. Sie verrät zum Beispiel, dass Prinz Jacques und Prinzessin Gabriella am Nationalfeiertag zum ersten Mal die Nationalhymne gesungen haben. „Es war sehr berührend“, so die Blondine.

„Fürst Albert ist ein geborener Vater“

Außerdem offenbart sie, wie sich ihr Gatte als Vater schlägt. Auch wenn Fürst Albert viel zu tun hat, nimmt er sich jeden Morgen die Zeit, die Vierjährigen zur Schule zu fahren. „Der Fürst ist ein geborener Vater. Albert ist ein bemerkenswerter, wunderbarer, lustiger Vater, der zuhört und ermutigt. Er verbringt viel Zeit mit Jacques und Gabriella und kümmert sich so oft er kann um sie“, schwärmt Fürstin Charlène.

 Fürstin Charlène über Prinz Jacques und Prinzessin Gabriella: „Wir schützen sie sehr, wir sind uns bewusst, dass ihre unmittelbare Umgebung nicht die natürlichste ist, um aufzuwachsen. Aber glauben Sie mir, ich bin erstaunt, wie sie sich an alle Situationen anpassen.“  © picture alliance / abaca
Fürstin Charlène über Prinz Jacques und Prinzessin Gabriella: „Wir schützen sie sehr, wir sind uns bewusst, dass ihre unmittelbare Umgebung nicht die natürlichste ist, um aufzuwachsen. Aber glauben Sie mir, ich bin erstaunt, wie sie sich an alle Situationen anpassen.“ © picture alliance / abaca

Seine vielen Verpflichtungen verhindern es jedoch, dass der Grimaldi-Chef permanent bei seiner Familie sein kann. „Leider können wir nicht immer zusammen sein, der Fürst hat viel Arbeit, auch ich habe viel zu tun – das ist der Grund, warum Albert sie Ende Oktober alleine nach Japan gebracht hat, weil ich Verpflichtungen in Monaco hatte. Die Kinder begleiten mich auf einigen Reisen, begleiten ihren Vater auf anderen. Sie sind überall zu Hause. Und wenn wir zu viert sind, egal wo wir sind, ist das unser Zuhause“, erklärt die frühere Leistungssportlerin der Zeitschrift.

Prinz Jacques und Prinzessin Gabriella sollen Gefühle zeigen

Als Zwillinge haben Jacques und Gabriella natürlich eine besonders enge Bindung. „Sie haben eine unglaubliche Zuneigung füreinander“, verrät Fürstin Charlène. Die Vierjährigen würden permanent miteinander plappern – und das können sie sogar in zwei Sprachen. Die Fürstenkinder wachsen nämlich bilingual auf. Wenn die gebürtige Südafrikanerin mit ihrem Nachwuchs allein ist, sprechen sie meistens Englisch, in der Schule wird auf Französisch unterrichtet.

Die Blondine offenbart auch, dass sie ihre Kinder dazu ermutigen würde, ihre Gefühle offen zu zeigen. „Sie haben auch die innere Stärke, die es ihnen ermöglicht, unabhängig von den Umständen zu sagen, was sie denken und fühlen, ohne sich verunsichern zu lassen“, so die 41-Jährige.

Die Fürstin mag vielleicht ein Buch mit sieben Siegeln sein, aber als Mutter zeigt sich Charlène von ihrer besten Seite.