Gräfin Alexandra verliert ihre Apanage. Nach ihrer Scheidung von Prinz Joachim erhielt sie 400.000 Euro im Jahr. Doch damit ist nun Schluss.

1995 heiratete Gräfin Alexandra den dänischen Prinzen Joachim. 2004 zerbrach die Ehe. Es war die erste Scheidung im dänischen Königshaus seit 1846. © picture alliance/Scanpix Denmark

Gräfin Alexandra bekommt kein Geld von der Königsfamilie

Für Gräfin Alexandra brechen neue Zeiten an. Künftig erhält die Ex-Frau von Prinz Joachim keine Apanage mehr. Grund dafür ist der 18. Geburtstag ihres jüngsten Sohnes Prinz Felix am Mittwoch. Die 56-Jährige hatte bereits 2017 angekündigt, auf ihr königliches Taschengeld zu verzichten, sobald ihre Kinder volljährig sind – und das ganz freiwillig. Laut dem Gesetz hätte die Dänin eigentlich ein lebenslang Anspruch auf finanzielle Unterstützung gehabt, doch die zweifache Mutter entschied sich dagegen. Ihre Bezüge von 400.000 Euro im Jahr sind deswegen futsch.

„Ich nehme zur Kenntnis, dass Gräfin Alexandra angekündigt hat, auf die Vorteile, die sie von der dänischen Regierung erhält, verzichten wird, wenn Prinz Felix 18 Jahre alt wird und solange sie noch am Arbeitsleben teilnimmt“, erklärte Premierminister Lars Løkke Rasmussen damals.

Sie verdient ihr eigenes Geld

Am Hungertuch wird Alexandra Gräfin von Frederiksborg künftig aber nicht nagen. Die 56-Jährige hat nämlich einige Standbeine. Neben ihren Versuchen als Sängerin hat die Wirtschaftswissenschaftlerin auch ein Buch geschrieben. In „Mit lykkelige land“ (dt. „Mein glückliches Land“) berichtet die in Hongkong geborene Adlige über ihren Bezug zu Dänemark und ihr Leben dort.

Seit Mai 2020 arbeitet die Ex-Frau von Prinz Joachim zudem als Director of Client Programs für „Bang & Olufsen“. In dem Unterhaltungselektronik-Unternehmen unterstützt sie den Kundenservice. „Ich freue mich sehr darauf, das Bewusstsein für die Marke und die Produkte von Bang & Olufsen in den Kernmärkten des Unternehmens zu stärken. B & O ist eine dänische Ikone und ich freue mich darauf, Teil des Unternehmens zu werden und mit meinen neuen Kollegen zusammenzuarbeiten“, sagte sie damals einem Reporter von „Se og Hør“.