Herzogin Meghan und Prinz Harry kassieren eine üble Ohrfeige vom Volk. Denn ihre Beliebtheitswerte sind aktuell so schlecht wie noch nie. Gibt es jetzt nur noch einen Ausweg?

Prinz Harry und Herzogin Meghan
Prinz Harry und Herzogin Meghan werden immer unbeliebter. © picture alliance / Photoshot

Prinz Harry verliert Sympathiepunkte

Herzogin Meghan und Prinz Harry polarisieren. Die einen lieben das Paar, die anderen verachten es. Aktuell wächst der Anteil der Sussex-Kritiker jedoch enorm. Das zeigen die Umfragewerte des Portals „You Gov“.

Eine Grafik verdeutlicht, wie die Umfragewerte von Prinz Harry und Herzogin Meghan in den Keller gehen. „Harry spaltet stark die öffentliche Meinung; 48% der Erwachsenen haben einen positiven Eindruck vom ehemaligen Prinzen und 47% haben eine negative Meinung“, schreibt das Portal. „Dies entspricht einem Rückgang von 19 Punkten gegenüber März dieses Jahres.“ Dabei zählte der Royal zeitweise zu den beliebtesten Mitglieder der britischen Königsfamilie.

Nur Prinz Andrew ist unbeliebter als Herzogin Meghan

Herzogin Meghan kommt jedoch noch schlechter weg. 59 Prozent der erwachsenen Briten haben eine schlechte Meinung von der ehemaligen Schauspielerin. Nur bei 33 Prozent der Menschen ruft sie positive Reaktionen hervor. „Was zu einer Nettogünstigkeit von -26 führt. Dies ist ein Rückgang von 18 Punkten seit März und die zweitniedrigste Punktzahl in der gesamten Königsfamilie“, berichtet das Umfrage-Portal. Nur Prinz Andrew ist unbeliebter als Herzogin Meghan.

Während die Sussexes bei jüngeren Briten etwas mehr Sympathiewerte sammeln, können sie bei den Befragten über 65 Jahren fast gar nicht punkten. Harry und Meghan kommen auf Nettowerte von -45 bzw. -66. Diese katastrophalen Werte wirken wie eine Ohrfeige vom Volk.

Ihr Image könnte zum Problem werden

Für Herzogin Meghan und Prinz Harry könnten diese Umfragewerte tatsächlich zum Problem werden. Schließlich versuchen sie, die gemeinnützige Organisation „Archewell“ aufzubauen. Und eine Charity-Organisation lebt nun mal auch von Image der Verantwortlichen.

Aktuell dürfte es aber schwierig für die Sussexes werden, Sympathiewerte zu sammeln. Der Megxit hängt ihnen immer noch nach, in der Presse werden sie nach jedem Auftritt zerrissen.

Das denkt die Adelsexpertin

Ich mag die Sussexes und glaube, dass sie wirklich etwas bewegen könnten. Ich würde Herzogin Meghan und Prinz Harry aber dennoch raten, sich zunächst vollkommen aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen. Nach meiner Einschätzung sollten sie zwei Jahre vor keine Kamera treten und im Verborgenen an ihren Projekten arbeiten. Das hat nichts mit Aufgeben zu tun, ist jedoch aktuell die bessere Strategie. Wenn sich die Lage beruhigt hat, könnten sie ein phänomenales Comeback feiern und ihre gut durchdachten Ideen vorstellen.