Prinz Harry und Herzogin Meghan spalten mit ihrem neuen Buch „Finding Freedom“ bereits jetzt die Gemüter. Nun kommt raus, dass die Biografie ausgerechnet im Verlag von Rupert Murdoch erscheint.

Buch Meghan Harry
Prinz Harry und Herzogin Meghan haben der Klatschpresse den Kampf angesagt. Doch ihr neues Buch erscheint ausgerechnet in einem Tochterunternehmen der Rupert Murdochs News Corporation.
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Prinz Harry und Herzogin Meghan unterstützen Rupert Murdoch

Dass Herzogin Meghan und Prinz Harry mit der Boulevardpresse auf Kriegsfuß stehen, ist bekannt. Das Paar verklagte verschiedene Zeitungen und weigert sich, mit der Klatschpresse zu kooperieren. Doch nun spielen die Sussexes den Boulevardmedien ungewollt in die Hände.

Ihr neues Buch „Finding Freedom“ erscheint nämlich im Hause Dey Street Books, was zur Verlagsgruppe von HarperCollins gehört. HarperCollins wiederum ist ein Tochterunternehmen der Rupert Murdochs News Corporation von Rupert Murdoch. Der Medienmogul besitzt unter anderem die britische Boulevardzeitung „The Sun“. Indirekt unterstützen die Sussexes mit ihrem Buch nun also ausgerechnet ihre Widersacher und sorgen dafür, dass Rupert Murdoch noch reicher wird.

Haben sie bei der Wahl ihres Verlages einen Fehler gemacht?

„Harry & Meghans Biografie heißt Finding Freedom. Ironischerweise veröffentlicht von Dey Street Books, im Besitz von Harper Collins, im Besitz von Rupert Murdochs News Corp, dem auch The Sun gehört – eine der Zeitungen, mit denen sich das Freiheitspaar geweigert hat, zu sprechen. Das könnte man sich nicht ausdenken“, schrieb Charles Rae, früherer Adelsexperte von „The Sun“ bei Twitter.

Ein wenig ironisch wirkt es tatsächlich. Im Oktober 2019 wurde nämlich bekannt, dass Prinz Harry ein Gerichtsverfahren gegen „The Sun“ und „Daily Mirror“ anstrebt, weil angeblich seine Voicemail-Nachrichten abgehört wurden.

Ob Herzogin Meghan und Prinz Harry also gewusst haben, mit welchem Verlag sie nun zusammenarbeiten? Vermutlich nicht. Sonst hätten sie sich sicher einen anderen Verlag gesucht. Und dieses Unternehmensgeflecht ist schließlich nicht so einfach zu durchschauen. Ein Zurück gibt allerdings wohl nicht mehr, denn der Vertrag scheint schon in trockenen Tüchern zu sein.

Quelle: Royal Central