Königin Rania von Jordanien feiert heute ihren 50. Geburtstag. ADELSWELT verrät fünf spannende Fakten über die Schönheit aus dem Mittleren Osten.

Mutig, schön, klug: Königin Rania setzt sich mit Herz und Verstand für ihre jordanische Heimat an. © picture alliance/RoyalPress Europe

Königin Rania kommt gar nicht aus Jordanien

Als Landesmutter ist Königin Rania das Aushängeschild für Jordanien. Ursprünglich hat die Frau von König Abdullah aber eine andere Heimat. Sie wurde am 31. August 1970 im rund 1300 Kilometer entfernten Kuwait geboren. Ihre Eltern stammen aus Palästina. Während des Golfkrieges Anfang der 1990er Jahre floh die Arztfamilie nach Jordanien.

Sie wollte eigentlich Geschäftsfrau werden

Vor ihrer Hochzeit studierte Rania an der Universität von Kairo Betriebswirtschaft und machte 1991 ihren Abschluss. „Als ich auf dem College war, habe ich Wirtschaft studiert und ich wäre wahrscheinlich Geschäftsfrau geworden. Ich dachte, ich würde eine eigene Firma gründen oder so. Ich glaube, ich war offen für Ideen. Wie die meisten Absolventen hatte ich keinen festgelegten Weg, dem ich folgen wollte“, erklärte sie 2006 im Magazin „Elle“.

 

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So lernte sie ihre große Liebe kennen

Doch das Schicksal hatte einen anderen Plan. Im Januar 1993 traf Rania den damaligen Prinzen Abdullah bei einer Dinnerparty seiner Schwester. „In dem Moment, als Rania hereinkam, wusste ich es sofort. Es war Liebe auf den ersten Blick“, sagte der König 2005 über ihre erste Begegnung. Bereits zwei Monate später wurde ihre Verlobung bekannt gegeben. Am 10. Juni 1993 gaben sich die Zwei in einer muslimischen Zeremonie das Jawort. Die Braut trug ein Kleid von Designer Bruce Oldfield. Gemeinsam bekam das jordanische Königspaar die vier Kinder Kronprinz Hussein (*1994), Prinzessin Iman (*1996), Prinzessin Salma (*2000), Prinz Hashem (*2005).

 

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Sie bekam ihren Titel erst verspätet

Auch dieser Fakt ist spannend. Nach dem Tod von König Hussein am 7. Februar 1999 wurde Abdullah zum König ernannt. Rania wurde aber nicht sofort Königin. Aus Respekt vor Königin Noor, die nun Witwe war, wurde die gebürtige Kuwaiterin erst am 22. März zur Königin proklamiert.

Ihr mutiger Kampf gegen den IS

Die 50-Jährige setzt sich mit ihrer Stiftung für die Bildung von Kindern ein. Sie ist zudem globale Ehrenvorsitzende der UN-Initiative für die Bildung von Mädchen. Auch die Unterstützung von Flüchtlingen liegt ihr sehr am Herzen.

Darüber hinaus kämpft sie dafür, die Missverständnisse über den Islam zu stoppen und die Verbreitung der extremistischen Ideologien zu besiegen. Königin Rania stellt sich demonstrativ gegen die Terrorgruppe Islamischer Staat. Immer wieder ruft sie zum Widerstand gegen den IS auf. „Wir müssen vereint zusammenstehen, um diese Gruppen zu besiegen und unseren Verdacht gegenüber dem Westen zu verringern, so wie der Westen nicht auf Stereotypen über Muslime und Islamfeindlichkeit hereinfallen sollte, sonst siegen Gruppen wie der IS“, erklärte sie im Interview mit „Mail Online“.

Quellen: Queenrania.jo, Royalcentral.co.uk, Blauwbloed, The Times.co.uk