Kronprinzessin Mette-Marit zeigt sich von ihrer verletzlichen Seite. In einem Podcast spricht sie über ihre schwere Krankheit und ihren Ski-Unfall.

Kronprinzessin Mette-Marit: „Ich konnte nicht aufhören zu weinen“
Mette-Marit spricht ganz offen über ihre Gefühle. © picture alliance / DPR | DPR

Mette-Marit schämt sich für ihre Krankheit

Es sind Worte, die unter die Haut gehen. In dem Podcast „The Kåss Furuseths“ zeigt sich Kronprinzessin Mette-Marit von ihrer verletzlichen Seite. Vor allem, als die 47-Jährige über ihre chronische Lungenfibrose spricht, wird das Gespräch emotional.

Ich denke, ich schäme mich ein bisschen zu sehr, dass ich krank bin. Ich weiß, ich schäme mich ziemlich dafür“, gibt Kronprinzessin Mette-Marit ehrlich zu. Aufgrund ihrer Krankheit ist die Frau von Kronprinz Haakon sehr eingeschränkt, braucht viele Ruhepausen. Deswegen kann sie nicht als Vollzeit-Royal arbeiten, was ihr unangenehm ist.

Der Druck war enorm

Großen Druck spürte die 47-Jährige auch, als sie 2001 ins norwegische Königshaus einheiratete. „Es gibt einige Lebensabschnitte, vielleicht besonders die Anfangsphase von mir und Haakon, an die ich noch immer nicht denken kann, ohne dass mir schlecht wird“, erzählt die Norwegerin.

Der Druck sorgte bei der dreifachen Mutter auch für Selbstzweifel. „Es ist ein schreckliches Gefühl. Ich habe mir wirklich versprochen, dass ich mich nach dieser Zeit nie wieder schämen würde. Es gibt nichts, was mir das Gefühl geben könnte, irgendwie nicht gut genug zu sein.“

„Ich konnte nicht aufhören zu weinen“

Auch über ihren Ski-Unfall hat Kronprinzessin Mette-Marit in dem Podcast gesprochen. Bei einem Sturz brach sich die Adlige vor Weihnachten das Steißbein. „Ich hatte so große Schmerzen, dass ich nicht aufhören konnte zu weinen“, gibt die Norwegerin zu. „Ich habe gelacht und nur geschrien, weil es einfach das Schlimmste ist, was ich je erlebt habe.“

Der ganze Vorfall war ihr total unangenehm. „Es war so peinlich. Und das nicht, weil ich eine Kronprinzessin oder etwas anderes bin, sondern vor allem, weil ich mit meinen Kindern allein auf der Piste war und sie fanden es so peinlich“, verrät Kronprinzessin Mette-Marit schmunzelnd. Auch Prinzessin Ingrid Alexandra, 17, und Prinz Sverre Magnus, 15, sind eben typische Teenager.