Kronprinzessin Victoria erlebt schwere Zeiten. Nicht nur die Coronakrise macht ihr zu schaffen, sondern auch die Sorge um einen Freund.

Kronprinzessin Victoria kämpft aktuell an allen Fronten. Dabei sollte sie momentan doch eigentlichen ihren Sommerurlaub genießen. © picture alliance / AP Photo

Kronprinzessin Victoria sorgt sich um Prinz Joachim

Kronprinzessin Victoria am Limit. Nicht nur das Coronavirus hat ihr Leben komplett aus den Angeln gehoben. Auch andere Dinge bereiten der Thronerbin Sorgen. Vor einer Woche erhielt sie die schreckliche Nachricht, dass Prinz Joachim einen Schlaganfall erlitten hat.

Der jüngere Bruder von Kronprinz Frederik musste deswegen am Gehirn operiert werden. Ein absoluter Schock! Kronprinzessin Victoria und ihre Familie sind schließlich eng mit den dänischen Royals befreundet. Zum anderen ist Prinz Joachim keine fünf Jahre älter als ihr Ehemann Prinz Daniel. Da kann man schon einmal ins Grübeln kommen.

„Die Königsfamilie bedauert sehr, was passiert ist. Sie ist informiert und sie halten privat Kontakt“, erklärte Informationschefin Margareta Thorgren gegenüber „Svensk Damtidning“. Zum Glück gab es wenige Tage später Entwarnung. Wie der dänische Palast mitteilt, ist Prinz Joachim auf dem besten Weg, wieder ganz gesund zu werden.

Schwedische Thronfolgerin erntet Kritik

Doch das nächste Problem folgte auf dem Fuße. Denn plötzlich wehte der sonst so beliebten Schwedin ein rauer Wind entgegen. Für ihre Entscheidung, die Eröffnungsrede bei der Stockholm-Pride-Parade zu halten, erntete die 43-Jährige unerwartete Kritik. Obwohl sich die Adlige seit Jahren für die Rechte von Homosexuellen und Transgendern einsetzt, ist ihr Engagement manchen Kritikern ein Dorn im Auge.

„Die Geschichte von Pride ist Kampf und Protest. Dass die Kronprinzessin die Parade eröffnet, ist unvernünftig und eine Verachtung für das, worum es bei Pride wirklich geht“, klagte Mona Camara Sylvan von der Gruppe „Queers against fascism“ gegenüber „Arbetraren“. Denn Kronprinzessin Victoria sei ein Gesicht des Establishments. Sie hätte sich lieber einen Vertreter der Black Lives Matter-Bewegung gewünscht. Dementsprechend hoch war der Druck auf die 43-Jährige, dieser besonderen Aufgabe gerecht zu werden.

Wie sie diese Feuerprobe gemeistert hat, lest ihr hier.

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