Unglaubliche Enthüllung über ein Mitglied der britischen Königsfamilie: Lord Mountbatten soll bisexuell gewesen sein.

Lord Mountbatten war der Lieblingsonkel von Prinz Philip und Mentor von Prinz Charles. © picture alliance / empics

Lord Mountbatten soll bisexuell gewesen sein

Ob Prinz Philip das über seinen Lieblingsonkel wusste? Im dritten Teil der Dokumentation „The Private Lives of the Windsors“ wird das Leben von Lord Mountbatten unter die Lupe genommen. Die unerwartete Enthüllung: Der Royal soll bisexuell gewesen sein.

Mit seiner Frau Edwina führte Lord Mountbatten angeblich eine offene Ehe. Den Anstoß dafür gab ausgerechnet die reiche Erbin selbst. Edwina Mountbatten soll nämlich auch kein Kind von Traurigkeit gewesen sein. Sie vergnügte sich in der britischen High Society mit attraktiven Polospielern und Aristokraten. Laut der Dokumentation hatte die Adlige auch eine zehnjährige Affäre mit Indiens späteren Premierminister Jawaharlal Nehru. Ebenfalls pikant: Auch sie soll bisexuelle Neigungen gehabt haben. Hin und wieder führten die Mountbattens laut Doku sogar eine Ménage-a-trois.

„Edwina war eine faszinierende Figur. Es war ihr wirklich egal, was die Gesellschaft von ihr hielt. Sie hat einfach ihr eigenes Ding gemacht“, erklärt Historiker Andrew Lownie.

Lord Mountbatten und seine Frau Edwina wurden verehrt. Niemand ahnte von ihren heimlichen Affären.
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Das FBI hatte die Mountbattens auf dem Kieker

Ihr wildes Treiben blieb aber nicht unbemerkt. FBI-Dokumente aus den 1940er Jahren beschreiben das Paar als „Personen extrem niedriger Moral“. Lord Mountbatten wird zudem als „Homosexueller mit einer Perversion für Jungen“ vermerkt. Homosexualität war in jener Zeit noch verpönt und stand sogar unter Strafe. Die Mountbattens standen also immer mit einem Bein im Gefängnis. Auch die Affäre von Edwina Mountbatten mit Jawaharlal Nehru hätte für einen politischen Eklat gesorgt. Doch ihre pikanten Geheimnisse drangen erst nach ihrem Tod an die Öffentlichkeit.

Edwina starb 1960 im Alter von 59 Jahren während einer Reise nach Nord-Borneo im Schlaf. Ihr Mann war untröstlich. „Sie liebten sich. Sie hatten eine echte Freundschaft und einen Sinn für Spaß. Er war am Boden zerstört, als sie starb“, so der Historiker Andrew Lownie. Lord Mountbatten verstarb 19 Jahre später durch einen Anschlag. 

Mit ihren Töchtern Patricia und Pamela erweckten die Mountbattens den Anschein einer mustergültigen Familie. Doch der Schein trügt. © picture alliance/Mary Evans Picture Library