Michiko von Japan geht es schlecht. Die Frau von Ex-Kaiser Akihito kämpft gegen Brustkrebs. Nun sind auch noch weitere gesundheitliche Probleme aufgetreten, die nichts Gutes erahnen lassen.

 Michiko von Japan ist gesundheitlich stark angeschlagen. Nun spuckt die 85-Jährige sogar Blut.  © picture alliance / AP Photo
Michiko von Japan ist gesundheitlich stark angeschlagen. Nun spuckt die 85-Jährige sogar Blut. © picture alliance / AP Photo

Michiko von Japan kämpft gegen Brustkrebs

Große Sorgen um Michiko von Japan: Nach ihrer Brustkrebs-OP steht es schlecht um die ehemalige Kaiserin. Die Frau von Akihito wurde im September operiert und unterzieht sich seitdem einer Hormonbehandlung. Wie „Reuters“ berichtet, hat die Japanerin dramatisch abgenommen. Außerdem leidet Michiko unter Übelkeit und spuckt sogar Blut.

Dass die 85-Jährige Blut spuckt, sei aber keine Nebenwirkung der Behandlung, sondern habe eine andere Ursache. Es stamme nämlich aus ihrem Magen. Deswegen müsse die Japanerin weiterhin beobachtet werden. Wie „Kyodo“-News berichtet, deuten die Testergebnisse auf eine schlechte Herzfunktion hin.

Frühere Kaiserin ist bei schlechter Gesundheit

Die Frau von Ex-Kaiser Akihito kämpft schon länger mit ihrer Gesundheit. Im August 2015 ließ der kaiserliche Hof mitteilen, dass Michiko unter Herzproblemen leidet. Eine temporäre Myokardischämie sorgte dafür, dass der Blutfluss zu ihrem Herzen beeinträchtigt war. Grund dafür war offenbar Stress. Im Dezember 2016 litt die Landesmutter unter einer schweren Bronchitis und Fieber.

Anfang des Jahres litt die Mutter von Kaiser Naruhito unter Atemwegsproblemen. Im Juni 2019 wurden Herzprobleme bei der Japanerin diagnostiziert. Dann musste sie sich wegen einer Grauen Star-Erkrankung an beiden Augen operieren lassen.

Im September 2019 machte der japanische Kaiserhof dann die Brustkrebs-Erkrankung der früheren Landesmutter öffentlich. Bei einer Routine-Untersuchung wurden Gewebeveränderungen bei der Japanerin entdeckt. Die Krankheit soll sich noch in einem frühen Stadium befinden. Hoffentlich geht es Michiko bald besser.