Königin Letizia muss zittern. Ein neues Enthüllungsbuch wirft ein schlechtes Licht auf die Frau von König Felipe und sorgt für einen Skandal.

 Königin Letizia kämpft heute für ein vereintes Spanien und die Zukunft der Monarchie. Das war offenbar nicht immer so, wie in dem Buch „Letizia – La Reina impaciente“ behauptet wird. © picture alliance Königin Letizia kämpft heute für ein vereintes Spanien und die Zukunft der Monarchie. Das war offenbar nicht immer so, wie in dem Buch „Letizia – La Reina impaciente“ behauptet wird. © picture alliance

Neues Enthüllungsbuch über Königin Letizia

Königin Letizia hat beim spanischen Volk keinen leichten Stand. Nun könnte die Frau von König Felipe aber noch weiter in Ungnade fallen. Das neue Buch „Letizia – La Reina impaciente“ (Die ungeduldige Königin) lässt die 47-Jährige nämlich im schlechten Licht dastehen.

„Dieses biografische Werk präsentiert Letizia Ortiz zum ersten Mal mit all ihren Stärken und Widersprüchen: ihrem unermüdlichen Streben nach Perfektion, ihrer ständigen Unzufriedenheit mit sich selbst, ihrem Eifer, alles zu kontrollieren, aber auch ihrem Antrieb, ihrer Kühnheit und ihrer Rebellion“, heißt es in der Beschreibung.

Für seine Arbeit sprach der argentinische Autor Leonardo Faccio mit ihrem Ex-Mann Alonso Guerrero, ehemaligen Lebenspartnern, Kollegen, sowie Freunden und Bekannten von Letizia. In sieben Jahren seien so über 100 Interviews zusammengekommen.

Ist Letizia im Herzen eine Monarchiegegnerin?

Eine Enthüllung des Buches sorgt bereits für Schlagzeilen. Demnach soll die frühere Journalistin vor ihrer Hochzeit eine Gegnerin der Monarchie gewesen sein. In Wahrheit sei sie „Republicana und überhaupt nicht religiös“ gewesen, wird ihr ehemaliger Kollege Eliseo García Nieto von der Nachrichtenagentur EFE zitiert.

Dass nicht jeder in Letizias Familie ein Monarchist ist, war bereits bekannt. Ihre Tante Henar Ortiz Álavarez unterstützt die Unabhängigkeitsbewegung von Katalonien. Dass aber auch Letizia selbst eine Befürworterin der Republik gewesen sein soll, ist ein gefundenes Fressen für Monarchiegegner.

Zudem wird in dem Buch immer wieder von Konflikten mit Juan Carlos berichtet. Er soll kein Fan seiner selbstbewussten Schwiegertochter sein. Auch bei Felipes Freunden stößt Letizia auf Ablehnung. Sie sollen der zweifachen Mutter den abfälligen Spitznamen „Chacha“ verpasst haben – das Kindermädchen.

Hat sie ein Kind abgetrieben?

Es ist nicht das erste Mal, dass ein Enthüllungsbuch über Königin Letizia für Furore sorgt. Ihr eigener Cousin David Rocasolano veröffentlichte 2013 das Werk „Adiós, Princesa“. Darin behauptete der Rechtsanwalt, dass seine Cousine ein Baby abgetrieben habe. Er soll schließlich damit beauftragt gewesen sein, alle Beweise für die Abtreibung verschwinden zu lassen. Außerdem soll sie regelmäßig Haschisch konsumiert haben.

Der Palast hat sich zu keinem der Bücher geäußert. Doch Autor Leonardo Faccio ist sich sicher, dass Letizia sein Enthüllungsbuch genau lesen wird.

 Hier berichtet Adelsexpertin Anika Helm Hier berichtet Adelsexpertin Anika Helm