Prinz Carl Philip hat Ärger. Der schwedische Royal wurde nun unfreiwillig in einen dreisten Betrug verwickelt. Er ist nicht der erste Adlige, der zum Opfer wurde.

 Prinz Carl Philip wurde in einen dreisten Betrugsfall verwickelt. Auch seine Frau Prinzessin Sofia wurde schon zum Opfer.  © picture alliance/TT NEWS AGENCY
Prinz Carl Philip wurde in einen dreisten Betrugsfall verwickelt. Auch seine Frau Prinzessin Sofia wurde schon zum Opfer. © picture alliance/TT NEWS AGENCY

Prinz Philip: Sein guter Ruf wird missbraucht

Schlechte Nachrichten aus dem schwedischen Königshaus: Prinz Carl Philip wurde übel mitgespielt. Betrüger hatten unter seinem Namen eine falsche Internetseite erstellt. Darüber wurden Einladungen zu königlichen Veranstaltungen verschickt und um Spenden für seine angebliche Stiftung gebeten. Die Kommunikation fand ausschließlich in englischer Sprache statt. Jetzt flog der dreiste Schwindel auf.

„Das schwedische Königshaus möchte bekannt geben, dass die Webseite gefälscht ist“, erklärte der Palast in einer Pressemitteilung und betonte: „Die Seite repräsentiert weder Prinz Carl Philip noch seine Stiftung“. Die kriminelle Seite wurde inzwischen der Polizei gemeldet.

Schwedische Royals werden immer wieder Opfer von Betrug

Es ist nicht das erste Mal, dass jemand im Namen eines schwedischen Royals eine gefälschte Website veröffentlicht. Vor ein paar Jahren kursierten mehrere gefälschte Facebook-Seiten. Unter anderem war Prinzessin Sofia, die Frau von Carl Philips, betroffen. 

„Wichtig ist, dass wir die Kontrolle darüber haben und handeln“, sagte Hofinformationschefin Margareta Thorgren berichten, gegenüber „Expressen“ und fügte hinzu: „Wie die anderen Königsfamilien hält es der Prinz für wichtig, dass wir etwas dagegen unternehmen.“

Herzogin Kate und Kronprinzessin Mary für Werbung benutzt

Auch andere Royals mussten schon um ihren guten Ruf fürchten. Herzogin Kate wurde vor einiger Zeit für Diätwerbung missbraucht. Es wurde behauptet, dass die Britin nach der Geburt von Prinzessin Charlotte durch eine wundersame Pille abgenommen hätte. 

In dem seltsamen Werbetext hieß es: „Kate Middleton, die Größe 18 (Anm. der Redaktion: Entspricht Größe 46) trug, sah, wie die Kilos einfach immer mehr wurden. Ihr höchstes Gewicht betrug 108 kg. Nachdem Sie jedoch ,The Biggest Loser‘ ohne Erfolg testete, verfiel sie in eine tiefe Depression und ihr Leben geriet beinahe aus dem Ruder. Sie wollte sich keinem chirurgischen Eingriff unterziehen und wusste nicht, was sie als Nächstes machen sollte.” 

Und Kronprinzessin Mary machte unfreiwillig Werbung für Antifalten-Creme. „Es ist nicht erlaubt, die königliche Familie in Werbung und zum Marketing zu benutzen und darauf werden wir die verantwortliche Homepage aufmerksam machen“, teilte ein Sprecher Königsfamilie mit und versuchte die Werbung zu stoppen.