Prinz Carl Philip durfte sich vor Jahren über eine überraschende Erbschaft freuen. Ein Lehrer vermachte dem Schweden sein ganzes Vermögen.

Die Angehörigen des Verstorbenen waren schockiert, dass ausgerechnet Prinz Carl Philip als Alleinerbe eingesetzt wurde. © Erika Gerdemark, Kungahuset.se

Prinz Carl Philip ist gut betucht

Prinz Carl Philip kennt keine Geldsorgen. Als Mitglied der schwedischen Königsfamilie ist er mit dem goldenen Löffel im Mund geboren.

Außerdem hat sich der Sohn von Königin Silvia und König Carl Gustaf auch selbst etwas aufgebaut. 2012 gründete er mit seinem Kumpel Oscar Kylberg die Firma „Bernadotte Kylberg“. Das kreative Duo entwirft Porzellan, Textilien, Gläser und Brillen.

Bauingenieur hinterließ Königssohn Millionen

2007 traf den Royal zudem noch ein unerwarteter Geldsegen. Der Bauingenieur und Gymnasiallehrer Bertil Jonsén (†82) vererbte dem Königssohn ein Vermögen in Höhe 18 Millionen schwedische Kronen (ca. 1,7 Millionen Euro). Dazu gehören beispielsweise zwei Grundstücke, eine Eigentumswohnung, Kunstwerke, Schmuck und wertvolle Aktien. Selbst seinen Ehering überließ der Verstorbene Carl Philip.

Das Testament war für die Angehörigen des Verstorbenen eine große Überraschung. Denn der Royal wurde als Alleinerbe eingesetzt.

Bertil Jonsén war wie ein väterlicher Freund

Doch warum vererbte Bertil Jonsén ausgerechnet Prinz Carl Philip sein ganzes Vermögen? Der Kontakt kam über König Carl Gustaf zustande. Der ehemalige Marineoffizier half dem Monarchen bei der Renovierung eines Motor-Torpedoboots. Als Dankeschön durfte Bertil Jonsén den König ab und zu bei seinen Touren begleiten.

Auf diese Weise lernte er auch Carl Philip kennen, der damals noch ein Teenager war. Er brachte dem Königssohn das Bootfahren und wurde zum väterlichen Freund. Zwar riss der Kontakt später ab, aber der junge Schwede hatte offenbar bleibenden Eindruck hinterlassen.

Dass dem Prinzen sein Erbe viel bedeutet, zeigte sich 2014. Er machte seiner Sofia nämlich ausgerechnet auf seinem geerbten Gut Ökenäs einen Heiratsantrag.

Quellen: Expressen, Svensk Damtidning