Prinz Charles beschimpfte seinen Bruder einst als „Idiot“. Denn Prinz Edward hielt sich nicht an eine wichtige Regel im Königshaus.

Prinz Charles
Prinz Charles war stinksauer, als er erfuhr, was Prinz Edward getan hatte. Als Vater geht ihm das Wohl seiner Kinder über alles. © picture alliance / empics | Ben Birchall

Prinz Charles war stinksauer

Streit kommt in den besten Familien vor. Und auch bei den britischen Royals kommt es manchmal zu Meinungsverschiedenheiten. Ein Zoff zwischen Prinz Charles und Prinz Edward gipfelte sogar darin, dass der Thronfolger seinen jüngeren Bruder einen Idioten nannte. Doch was war passiert?

Prinz William begann 2001 sein Studium an der St. Andrews Universität in Schottland. Schließlich gab es Gerüchte, dass er eine Beziehung mit einer gewissen Kate Middleton angefangen haben soll. Die Presse riss sich förmlich darum, jede noch so kleinste Information zu erfahren.

Prinz Edward ließ Prinz William auflauern

Auch Prinz Edward witterte eine gute Geschichte. Schließlich beauftragte er das Filmteam seiner Produktionsfirma „Ardent“ damit, Prinz William zu folgen. Kurze Zeit später bekam Prinz Charles Wind von der Sache und war außer sich vor Wut. Schließlich hatte der Palast die Presse ausdrücklich darum gebeten, Prinz William während seines Studiums in Ruhe zu lassen. Und nun war ausgerechnet sein eigener Bruder ihm in den Rücken gefallen.

Er nannte seinen Bruder einen „Idioten“

Wutentbrannt rief Prinz Charles seinen jüngeren Bruder an. „Er sagte ihm, er sei ein Idiot und vielleicht ein paar andere Wörter“, behauptete Katie Nicholl in der Dokumentation „Royals at War“ („Royals im Krieg“). „Sie haben versucht, William zu filmen, und er hat das bemerkt. Das ist sehr enttäuschend, da alle anderen Journalisten sich an die Regeln gehalten haben“, erklärte eine Sprecherin von Prinz Charles schließlich.

Die heimlichen Aufnahmen hatten Konsequenzen für Prinz Edward. Wenige Monate später gab er seine Produktionsfirma auf. Offiziell hieß es, er wolle sich mehr seinen royalen Pflichten widmen.