Die Trauerfeier von Prinz Philip hat viele Menschen tief bewegt. 5 besondere Details sind den meisten Zuschauern jedoch entgangen.

Prinz Philips Trauerfeier: 5 besondere Details
Im Blumenstrauß versteckt, befindet sich eine handgeschriebene Karte von Queen Elizabeth. © picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Danny Lawson

Eine letzte Karte von Queen Elizabeth

Es war ein emotionaler Abschied. Am Samstag (17. April) fand die Trauerfeier für Prinz Philip statt. Der Ehemann von Queen Elizabeth war am 9. April im Alter von 99 Jahren gestorben. Allein in Großbritannien verfolgten 13 Millionen Menschen die Beisetzung im Fernsehen. Einige Details sind die meisten Zuschauern jedoch entgangen.

Auf dem Sarg befand sich ein Blumengesteck mit einer Karte. Die mit schwarzer Tinte geschriebene Schrift ließ sich zunächst nicht entziffern. Nun ist klar, was auf dem letzten Gruß stand. „In loving memory, Elizabeth“ also „In liebevoller Erinnerung, Elizabeth“, heißt es auf der Karte, die Queen Elizabeth persönlich verfasste.

Herzogin Meghan wählte Kranz mit besonderer Bedeutung

Herzogin Meghan hat die Trauerfeier angeblich im Fernsehen verfolgt. Die Schwangere blieb auf Empfehlung ihres Arztes lieber zu Hause in den USA. Trotzdem ließ es sich die 39-Jährige nicht nehmen, ebenfalls Abschied von Prinz Philip zu nehmen. Gemeinsam mit Prinz Harry ließ sie einen lilafarbenen Blumenkranz anfertigen.

Jede Blumenart hatte eine besondere Bedeutung. Die Glockenblumen stehen für Dankbarkeit, Liebe und Ewigkeit. Lavendel steht für Erinnerung, aber auch für die Abwehr des Teufels. Der Wahre Bärenklau soll Griechenland repräsentieren. Die Rosen stehen für den Geburtsmonat von Prinz Philip. Der Royal wäre am 10. Juni 100 Jahre alt geworden. Zudem soll Herzogin Meghan ihrem Ehemann einen handgeschriebene Trauerkarte mitgegeben haben.

Prinz Philips Trauerfeier
Der zweite Kranz von rechts stammt von Herzogin Meghan und Prinz Harry. © picture alliance / empics | Yui Mok

Lady Louise trug eine besondere Brosche

Lady Louise gehörte zu den jüngsten Gästen der Trauerfeier. Die 17-Jährige ehrte ihren Großvater mit einem rührenden Detail. Die Tochter von Gräfin Sophie und Prinz Edward trug eine ganz besondere Reiterbrosche. Denn Prinz Philip und seine Enkelin teilten die Leidenschaft für Pferde und den Kutschensport. 2019 belegte Lady Louise den dritten Platz bei einem Kutschenfahrer-Wettbewerb.

Lady Louise
Lady Louise ehrte Prinz Philip mit einer besonderen Brosche. © picture alliance / empics | Dominic Lipinski

Die besondere Kette von Herzogin Kate

Wie die anderen Royals trug auch Herzogin Kate an diesem Tag schwarze Trauerkleidung. Die dreifache Mutter wählte ein Mantelkleid, vermutlich von Roland Mouret, und einen schwarzen Fascinator mit Schleier.

Besonders ins Auge stach jedoch die vierreihige Perlenkette mit dem auffälligen Anhänger in der Mitte. Das Schmuckstück stammt aus der persönlichen Sammlung von Queen Elizabeth. Es soll sich dabei um ein Geschenk der japanischen Regierung handeln. Herzogin Kate soll sich nicht ohne Grund für diese Perlenkette entschieden haben. Sie trug das Schmuckstück auch anlässlich des 70. Hochzeitstages von Queen Elizabeth und Prinz Philip bei einer Dinnerparty.

Die Perlen-Ohrringe haben ebenfalls eine rührende Bedeutung. Sie waren einst ein Hochzeitsgeschenk für Queen Elizabeth. Mit ihrer Schmuckauswahl hat Herzogin Kate also noch einmal die große Liebe des Paares geehrt.

Herzogin Kate bei der Trauerfeier von Prinz Philip
Mit ihrem Schmuck würdigte Herzogin Kate die große Liebe von Prinz Philip und Queen Elizabeth. © picture alliance / empics | Chris Jackson

Die Pferdekutsche von Prinz Philip

Auch dieses Detail war besonders. Bestandteil der Trauerprozession war auch eine von Prinz Philip entworfene Pferdekutsche mit seinen zwei Ponys Balmoral Nevis und Notlaw. Besonders rührend: Auf dem Kutschensitz befanden sich eine Mütze, ein paar Handschuhe und eine Decke von Prinz Philip.

Prinz Philip Kutsche
Prinz Philip war ein leidenschaftlicher Kutschenfahrer und schrieb sogar ein Buch über den Sport. © picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Tim Merry

 

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Quellen: Hello, People, Hello