Prinzessin Amalia der Niederlande ist der neue Liebling der Adelswelt. Doch sie ist mehr als ein verwöhntes Prinzesschen. Sie nutzt ihre Popularität gezielt aus und hat sogar heimlich einen Job angenommen.

Die künftige Königin Amalia muss ihre Brötchen selbst verdienen. Sie jobbt heimlich in ihrer Freizeit. © picture alliance / ANP

Versteckte Botschaft gegen Gewalt

Prinzessin Amalia kommt an. Während früher alle Augen auf Königin Maxima gerichtet waren, entpuppt sich nun auch ihre älteste Tochter als royale Modeikone. Sicher schmeichelt es der 16-Jährigen für ihren Geschmack bewundert zu werden. Doch sie will mehr als das. Die Niederländerin möchte mit ihrer Kleidung auch klare Statements setzen.

Am diesjährigen Königstag trug Prinzessin Amalia deswegen Ohrringe mit einer besonderen Botschaft. Die Schmuckstücke in Herzform stammen vom Amsterdamer Label See Me. Sie kosten rund 105 Euro und wurden von Opfern häuslicher Gewalt hergestellt. „Diese Nachricht hat Amalia einen Image-Schub gegeben. Ihre Ohrringe waren in Rekordzeit ausverkauft“, weiß die niederländische Modebloggerin Josine Droogendijk.

Mit ihren Ohrringen setzt sich Prinzessin Amalia gegen häuslichen Missbrauch ein.
© picture alliance / ANP

Königstochter muss ihr Geld selbst verdienen

Eigentlich wurde Prinzessin Amalia mit dem goldenen Löffel im Mund geboren. König Willem-Alexander und Königin Maxima halten ihre Tochter aber eher kurz. Die niederländische Thronfolgerin bekommt zwar Taschengeld, muss sich ihr restliches Budget aber selbst verdienen. Wie Adelsexperte Marc van der Linden verrät, jobbt Prinzessin Amalia regelmäßig in einer Strandbar. Um nicht aufzufallen, verwendet die 16-Jährige angeblich einen falschen Namen. Für ihre Sicherheit garantieren Leibwächter, die immer in ihrer Nähe sind. Bestätigt wurde diese Neuigkeit vom niederländischen Königshaus jedoch nicht.

Prinzessin Amalia liebt Online-Shopping

Doch wie kauft Prinzessin Amalia eigentlich ein? Geht sie ganz shoppen wie andere Mädchen in ihrem Alter? Offenbar bevorzugt die älteste Tochter von Königin Maxima und König Willem-Alexander Online-Shopping. Wie Adelsexperte Marc van der Linden erzählt, bestellen die Königstöchter regelmäßig im Internet. Im heimischen in Huis Ten Bosch wird die Kleidung dann der Reihe nach anprobiert.

Was das A-Team anzieht, bestimmt es selbst. „Sie dürfen ihre eigene Kleidung wählen, weil es wichtig ist, Kleidung zu wählen, in der sie sich wohlfühlen“, weiß der Experte. Die Passform ist wichtig. Ansonsten würden sich die Mädels die ganze Zeit sorgen, dass ihr Rock nicht verrutscht. Angeblich bevorzugt die Enkelin von Prinzessin Beatrix Klamotten von Zara und H&M. Und die günstige Mode von der Stange kann sich Amalia durch ihren Job sicher gut leisten.

Quellen: Nu.nl, Beaumonde.nl, Villamedia.nl, Modekoninginmaxima.nl