Prinzessin Amalia in Angst. Die niederländische Thronfolgerin wurde von einem unheimlichen Stalker verfolgt. Vor Gericht redet sich der 32-Jährige raus.

Prinzessin Amalia hat Morddrohungen im Internet erhalten. Ihr Stalker schickte ihr zudem obszöne Texte. © picture alliance/Dutch Photo Press

Niederländer trachtete Prinzessin Amalia nach dem Leben

Große Sorgen um Prinzessin Amalia! Die älteste Tochter von Königin Maxima und König Willem-Alexander wurde im Januar von einem Stalker bedroht. Der ehemalige Soldat Wouter G. schickte der 16-Jährigen Todesdrohungen im Internet. Er bedrohte auch einen Freund von Prinzessin Amalia.

Zum Glück dauerte nicht lange, bis die Polizei den Ex-Soldat schnappte. Im April begann die Anhörung.  Während der Verhandlung wurden die gruseligen Nachrichten des Stalkers vorgelesen. Die Inhalte verdeutlichen, wie krank Wouter G. wirklich ist. „Du wirst es dann schon riechen, wenn ich in deiner Nähe bin. Ja, Mädchen, es gibt kein Entkommen“, schrieb der 32-Jährige aus Zwolle im Netz. „Mein Hass auf dich wächst ständig.“ Er drohte damit, der Königstochter aufzulauern und seine sexuellen Fantasien an ihr auszuleben.

Stalker bleibt erst mal hinter Schloss und Riegel

Trotz der erdrückenden Beweise redete sich der Angeklagte raus. Ein „paar Biere“ hätten dazu geführt, dass er Amalia bedroht habe. Dabei stand der Täter bereits 2015 wegen eines ähnlichen Vergehens vor Gericht.

Am Donnerstag wurde entschieden, dass der 32-jährige Angeklagte nun ins Pieter Baan Centrum muss. Dabei handelt es sich um eine psychiatrische Beobachtungsklinik. Dort soll ein psychiatrisches Profil des Stalkers erstellt werden. Abhängig vom Ergebnis wird das Gericht entscheiden, wie es mit dem Mann weitergeht.

In der Zwischenzeit wird seine Untersuchungshaft bis zur Veröffentlichung des psychiatrischen Berichts verlängert. Laut Staatsanwaltschaft bleibt Wouter G. mindestens bis zum 20. Oktober in Haft. Solange kann Prinzessin Amalia also durchatmen. Doch die Angst bleibt.