Neuer Coronafall in der Adelswelt: Prinzessin Claire von Belgien wurde positiv auf Covid-19 getestet. Eine Hiobsbotschaft für die belgische Königsfamilie. Denn die dreifache Mutter kämpft ohnehin schon mit einer schweren Krankheit.

Prinzessin Claire soll vor sechs Monaten schwer erkrankt sein. Was der dreifachen Mutter fehlt, verrät das belgische Königshaus nicht.
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Mitglied der belgischen Königsfamilie an Coronavirus erkrankt

Erschreckende Nachrichten aus dem belgischen Königshaus: Prinz Laurent hat gestern erklärt, dass jemand aus seiner Familie an Covid-19 erkrankt ist. Ein Test sei positiv ausgefallen. „Wir wissen nicht wie, aber das Coronavirus ist in unseren Haushalt gelangt“, bestätigte der 56-Jährige gegenüber „Le Soir Mag“.

Wer sich in seiner Familie mit dem Virus angesteckt hat, wollte der jüngere Bruder von König Philippe zunächst nicht verraten. Heute offenbarte der Belgier jedoch, dass es sich um seine Frau Claire handelt. „Es ist sehr schwer für uns. Ich muss jetzt auf meine Frau aufpassen “, sagte der Royal gegenüber „Het Nieuwsblad“ und fügte hinzu: „Vor sechs Monaten war unsere Familie von der Krankheit meiner Frau Claire betroffen, einer schweren Krankheit. Darüber hinaus hat sie sich im März mit dem Coronavirus infiziert.“

Welche Krankheit das Immunsystem der 46-Jährigen bereits geschwächt hatte, wollte Prinz Laurent nicht verraten. Das Coronavirus habe aber nicht dazu geführt, dass seine Frau ins Krankenhaus musste. Die Familie ist aber weiterhin vorsichtig, wie Prinz Laurent betont: „Wir gehen nur mit Maske und Handschuhen zum Sport heraus.“

Prinz Laurent sorgt sich um seine Ehefrau. Prinzessin Claire kämpfte gegen das Coronavirus.
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Prinz Laurent hatte Nahtod-Erfahrung

Das Leben des dreifachen Vaters hing ebenfalls schon einmal am seidenen Faden. 2014 zog sich Prinz Laurent eine schwere Lungenentzündung zu und lag im künstlichen Koma. Diese Nahtod-Erfahrung hat den Belgier nachhaltig verändert. Ein Jahr später erklärte der Bruder von König Philippe mit Toten zu sprechen.

„Ich kann Ihnen keine Namen nennen, aber ich habe fast jeden Tag zwei Vorfahren, mit denen ich Kontakte habe. Ich spreche mit ihnen, so wie ich jetzt mit Ihnen spreche“, sagte er „La Dernière Heure“ und fügte hinzu: „Sie antworten mir mit Zeichen. Es gibt Antworten auf Fragen, die mir in den Sinn kommen, und ich bin ihnen dankbar. Es mag dumm klingen, aber so ist es.“

Angst vor dem Tod hat der Königssohn heute keine mehr. „Wenn du sterben musst, musst du sterben“, so der 56-Jährige.