Prinzessin Märtha Louise von Norwegen verrät, wie schlecht es ihr wirklich geht und spricht sogar von Depressionen.

Prinzessin Märtha Louise war knapp 15 Jahre mit Ari Behn verheiratet. Der Künstler nahm sich Ende 2019 das Leben. © picture alliance/Jussi Nukari/Lehtikuva/dpa

Prinzessin Märtha Louise musste viel Leid ertragen

Sie hat in den letzten Monaten viel durchgemacht. Zuerst musste Prinzessin Märtha Louise viele Anfeindungen wegen ihrer neuen Beziehung ertragen. Dass sich die Königstochter ausgerechnet in den Schamanen Durek Verrett verliebt hatte, ist bis heute vielen Menschen ein Dorn im Auge. Die Norwegerin und ihr Partner erlebten offenkundigen Rassismus.

Am ersten Weihnachtstag 2019 traf die Prinzessin zudem ein furchtbarer Schicksalsschlag: Ihr Ex-Mann Ari Behn nahm sich das Leben. Sein Selbstmord schockierte die ganze Welt. Seitdem muss Märtha Louise allein für die drei gemeinsamen Töchter sorgen.

„Ich hatte in letzter Zeit einige wirklich schlechte Tage“

Kein Wunder, dass Prinzessin Märtha Louise manchmal an ihre Grenzen kommt. „Einige Tage sind besser als andere – und ich muss zugeben, dass ich in letzter Zeit einige wirklich schlechte Tage hatte“, gibt die 48-Jährige nun ehrlich bei Instagram zu. Die Schwester von Kronprinz Haakon spricht sogar von Depressionen.

Sie spricht von Depressionen

„Manchmal fühlt sich alles einfach zu viel und überwältigend an und ich neige dazu, in eine Grube der Verzweiflung und des Selbstmitleids zu geraten und mich in allen Bereichen des Lebens wie ein Opfer zu fühlen. Keine Energie – buchstäblich – Depression schleicht sich ein“, schreibt die Norwegerin verzweifelt. Trotz der Unterstützung von vielen Menschen könne sie manchmal die dunklen Gedanken nicht abschütteln. Es sind Worte, die Sorgen machen.

 

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Some days are better than others – and I have to admit I have had some really bad days lately. Some times it all just feels too much and overwhelming, and I tend to go into a pit of despair, self pity and feeling like a victim in all areas of life. No energy – literally – depression creeping in. (My poor boyfriend who has to endure my every emotion on this rollercoaster…) Even with many people supporting me, being there for me, I can’t seem to shake the dark pit. But then suddenly, after climbing this loooong hill there is a shift. A friend comes over and turns everything around and you suddenly see the beauty around you again and recognize that you are actually standing on a mountain top in front of this spectacular view. The grit and grind has been the trip up to the top and suddenly you acknowledge the transformation. It all shifts from victim to owning the world – YOUR world. We can all make this shift like the butterfly coming out of its cocoon. The great thing is to have friends with the spiritual powers to really see you and move the energy so you may make the shift. Thank you @marimanzetti for calling out all the grit and letting me move into my greatness. Let’s create some magic together. Earth magic. #womenpower #earthmagic #womenhelpingwomen #womensupportingwomen #womencircles

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Ein Perspektivenwechsel hat ihr geholfen

Einer Freundin sei es dann aber doch gelungen, die negativen Gedanken in etwas Positives umzuwandeln. „Eine Freundin kommt zu dir und dreht alles um und du siehst plötzlich die Schönheit um dich herum und erkennst, dass du wirklich auf einem Berggipfel stehst, um diese spektakuläre Aussicht zu genießen“, erklärt Märtha Louise. Hoffentlich kann die Schwester von Kronprinz Haakon die dunklen Gedanken wirklich auf Dauer hinter sich lassen.