Queen Elizabeth wird noch reicher. Die Königin darf sich demnächst über 2,5 Milliarden Euro „Taschengeld“ freuen. Und das alles durch ein bisschen Luft.

Queen Elizabeth Reichtum
Queen Elizabeth muss sich um Geld keine Sorgen machen. Sie verdient es praktisch im Schlaf. © picture alliance / Photoshot | –

Queen Elizabeth wird noch reicher

Dem nächsten Sturm blickt Queen Elizabeth gelassen entgegen. Für die Britin kann es nämlich gar nicht windig genug sein. Denn die Monarchin verdient durch jedes Lüftchen ordentlich Kohle. Zu ihrem „Crown Estate“ zählen nämlich zwölf Meilen an den britischen Küsten. Weil dort ein besonders starker Wind weht, investierten mehrere Energiekonzerne in Windparks. Dazu zählt auch das deutsche Unternehmen „Energie Baden-Württemberg“ (EnBW).

Queen Elizabeth verdient daran fleißig mit. Denn sie „vermietet“ die Fläche im Meer. Aus den jährlichen Gewinnen des „Crown Estate“ (Krongut) gehen 25 Prozent in Form des „Sovereign Grant“ an die Monarchin. Und das ist im Fall der Küstenmeilen eine Menge. Pro Jahr darf sich die Regentin über rund 250 Millionen Euro „Taschengeld“ freuen. In zehn Jahren macht das summa summarum 2,5 Milliarden Euro!

Das aktuelle Privatvermögen der Königin ist derzeit vergleichsweise „mickrig“. Experten schätzen es auf etwa 500 Millionen Euro. Die üblichen 75 Prozent des „Crown Estate“ fließen übrigens in die britische Staatskasse. Davon wird zum Beispiel die Instandhaltung der königlichen Schlösser finanziert.

Windenergie sorgt für positive Effekte

Doch nicht nur Queen Elizabeth profitiert von diesen „windigen Geschäften“. „Die Energie, die durch die neuen Offshore-Windprojekte in der letzten Leasingrunde des Crown Estate geliefert wird, wird dazu beitragen, sieben Millionen Haushalte mit Strom zu versorgen, und unsere Verpflichtungen zur Beseitigung des britischen Beitrags zu den CO2-Emissionen bis 2050 vorantreiben“, erklärt die britische Energieministerin Anne-Marie Trevelyan. Zudem werden tausende neue Arbeitsplätze geschaffen. Klingt also ganz nach einem Win-Win(d)-Geschäft. Quelle: MarketWatch