Kaiser Naruhito von Japan wird offiziell gekrönt. Zu diesem wichtigen Anlass werden auch viele Royals aus der ganzen Welt erwartet. Einige Gäste sind jedoch ziemlich umstritten …

 

 Seit dem 1. Mai 2019 ist Naruhito offiziell der neue Kaiser von Japan. Nun folgt noch die offizielle Inthronisierung, zu der rund 2000 Gäste aus über 170 Ländern eingeladen wurden.  © picture alliance/Geisler-Fotopress
Seit dem 1. Mai 2019 ist Naruhito offiziell der neue Kaiser von Japan. Nun folgt noch die offizielle Inthronisierung, zu der rund 2000 Gäste aus über 170 Ländern eingeladen wurden. © picture alliance/Geisler-Fotopress

 

Europäische Royals reisen zur Krönung von Kaiser Naruhito

Es wird der größte Moment seines Lebens: Am Dienstag (22. Oktober) wird Kaiser Naruhito offiziell gekrönt. Bei der Zeremonie werden rund 200 Staatsoberhäupter und Regierungschefs aus der ganzen Welt teilnehmen. Auch viele Royals haben ihr Erscheinen zugesagt.

Aus dem britischen Königshaus wird Prinz Charles der Krönungszeremonie beiwohnen. Es ist sein fünfter offizieller Besuch in dem Land. Königin Letizia und König Felipe werden ihre spanische Heimat vertreten. König Willem-Alexander der Niederlande wird an diesem Tag sicher auch an seine eigene Krönung vor sechs Jahren denken. Er wird von seiner Ehefrau Königin Maxima begleitet. Aus Norwegen wird Kronprinz Haakon anreisen. Ebenfalls alleine wird Fürst Albert von Monaco im Land der aufgehenden Sonne erwartet.

Vater-Tochter-Ausflug heißt es im schwedischen Königshaus: Kronprinzessin Victoria und König Carl Gustaf reisen gemeinsam zu der Krönung von Kaiser Naruhito. Und König Philippe von Belgien fliegt zusammen mit seiner Frau Königin Mathilde nach Japan. Ebenfalls zugesagt hat Großherzog Henri von Luxemburg.

Umstrittene Gäste in Japan erwartet

Einen kürzeren Weg haben die asiatischen Royals. Bhutan wird von Königin Jetsun und König Jigme vertreten. König Norodom Sihamoni aus Kambodscha kommt ebenfalls.

Aus Brunei reist Sultan Hassanal Bolkiah an. Auch der umstrittene Kronprinz Mohammed bin Salman von Saudi-Arabien wird erwartet. Ebenso Präsident Erdoğan. Deutschland wird von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vertreten.