Einige Royals sind auf besonders seltsame Art und Weise zu gestorben. ADELSWELT verrät die 13 verrücktesten Todesfälle.

Adolf Friedrich von Schweden
Adolf Friedrich von Schweden konnte den Hals nicht vollkriegen und starb. © Gemeinfrei

König Adolf Friedrich ass sich zu Tode

Als König, der sich zu Tode gegessen hat, ging Adolf Friedrich von Schweden (*1710-†1771) in die Geschichte ein. Es soll während bei seines letzten Mahls zuerst Hummer, Kaviar, Heringe und Sauerkraut mit reichlich Champagner zu sich genommen haben. Danach verspeiste er noch 14 Portionen seines Lieblingsdesserts: mit Mandelmasse und Sahne gefüllte Semla. Das war zu viel für seinen Körper. Schließlich erlitt der schwedische König einen Schlaganfall und starb.

König Alexander: Ein Affe brachte ihm den Tod

König Alexander (*1893-†1920) zählt ebenfalls zu den Royals, die auf seltsame Weise gestorben sind. Nachdem sein geliebter Schäferhund Fritz von Berberaffen angefallen wurde, ging der griechische Monarch dazwischen. Schließlich verletzten die Affen auch ihn am Bein. Kurze Zeit später entzündeten sich die Wunden. Die Ärzte konnten sich jedoch nicht einigen, ob sie das Bein des Monarchen amputieren sollten oder nicht. Schließlich starb König Alexander von Griechenland mit gerade einmal 27 Jahren an einer Blutvergiftung.

König Alexander und seine Frau Aspasia
König Alexander wollte nur seinen Hund retten und starb am Ende selbst. © picture-alliance / Mary Evans Picture Library/Illus

Royal starb nach einer Partie Cricket

Über den Tod von Friedrich Ludwig von Hannover (*1707-†1751) kursieren viele Geschichten. Eine Version besagt, dass er beim Cricket einen Ball zu doll an den Kopf bekommen haben soll. Dies löste einen tödlichen Abszess aus und brachte ihn ins Grab.

Sir William Payne-Gallwey wurde eine Rübe zum Verhängnis

Auf äußerst seltsame Weise starb auch dieser Royal: Sir William Payne-Gallwey, 2. Baronet (*1807-†1881). Der 74-Jährige rutschte auf einer Rübe aus und erlag schließlich seinen Verletzungen.

Mathilde von Österreich starb durch eine Zigarette

Weil Erzherzogin Mathilde von Österreich (*1849-†1867) nicht rauchen durfte, machte sie es heimlich. So auch an jenem schicksalhaften Tag am 22. Mai 1867. Kurz vor einem Theaterbesuch steckte sich die 18-Jährige unbeobachtet eine Zigarette in ihrem Zimmer an. Als sie plötzlich Schritte auf dem Flur hörte, versteckte Mathilde den Glimmstängel hinter ihrem Rücken. Innerhalb von wenigen Sekunden stand sie in Flammen. Denn wie es üblich war, wurde ihr Kleid aus indischem Musselin, der mit leicht entflammbarem Glyzerin imprägniert war, gefertigt. Erzherzogin Mathilde starb schließlich an ihren Verbrennungen.

Mathilde von Österreich
Erzherzogin Mathilde von Österreich sollte eigentlich Prinz Umberto von Savoyen heiraten und so Königin von Italien werden. Doch bevor es dazu kam, starb sie durch die Verbrennungen.
© Public Domain

George Herbert: War es der Fluch des Pharaos?

Der rätselhafte Tod von George Herbert dient bis heute als Schauergeschichte. Der fünfte Earl von Carnarvon (*1866-†1923) finanzierte die Ausgrabung von Tutanchamun Grab und war auch bei den Ausgrabungen zugegen. Schließlich wurde der Royal von einem Moskito in die Wange gestochen. Durch das Rasieren entzündete sich der Stich. George Herbert bekam eine Blutvergiftung, hohes Fieber und eine Lungenentzündung. Schließlich starb der Earl mit 56 Jahren. Einige glauben, es war der „Fluch des Pharao“, denn es blieb nicht der einzige mysteriöse Todesfall.
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