Kronprinzessin Victoria lebt den Prinzessinnen-Traum: Sie darf die schönsten Tiaras der schwedischen Königsfamilie tragen. ADELSWELT stellt die ihre funkelnden Schmuckstücke vor.

Die Baden-Fringe-Tiara

Zu den Favoriten von Kronprinzessin Victoria gehört die Baden-Fringe-Tiara. Das Schmuckstück besteht aus 47 strahlenförmig angeordneten Diamant-Reihen und sorgt jederzeit für einen funkelnden Auftritt. 1881 bekam Viktoria von Baden die Tiara von ihren Eltern zur Hochzeit mit dem Thronfolger Gustaf V. von Schweden geschenkt. Nach ihrem Tod haben sie verschiedene Mitglieder der schwedischen Königsfamilie getragen.

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Die Josephine-Amethyst-Tiara

Ob Königin Silvia, Prinzessin Madeleine, Prinzessin Sofia oder eben auch Kronprinzessin Victoria – sie alle haben schon die Josephine-Amethyst-Tiara getragen. Das kostbare Schmuckstück gehörte ursprünglich Kaiserin Josephine. Prinzessin Augusta Amalia von Bayern schenkte es ihr zur Hochzeit mit Eugene de Beauharnais, dem Herzog von Leuchtenberg. Als sie später den schwedischen Kronprinzen Oscar heiratete, fand die Tiara ihren Weg in das schwedische Königshaus.

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Die „Vier-Knopf“-Tiara

Der Franzose Jean Baptiste Bernadotte (*1763-†1844) gilt als der Begründer des schwedischen Königshauses. Bei seiner Krönung 1818 trug er die zehn sogenannten „Knöpfe“ an seiner Krone. Später wurden die Schmuckstücke aufgeteilt und in zwei Tiaras gefasst. Kronprinzessin Victoria hat die „Sechs-Knopf-Tiara“ und „Vier-Knopf-Tiara“ schon häufiger bei offiziellen Anlässen getragen.

 Beim Nobelpreis-Bankett im Jahr 2003 sorgte Victoria von Schweden mit der „Vier-Knopf“-Tiara für einen strahlenden Auftritt. © picture alliance/IBL Schweden
Beim Nobelpreis-Bankett im Jahr 2003 sorgte Victoria von Schweden mit der „Vier-Knopf“-Tiara für einen strahlenden Auftritt. © picture alliance/IBL Schweden

Die Connaught-Tiara

Die Connaught-Tiara ist auch als Prinzessin Sibylla-Diadem bekannt. Sie besteht aus fünf mit Brillanten verzierten Blumengirlanden. Das kostbare Schmuckstück gehörte einst Kronprinzessin Margaret von Schweden. Das Diadem wurde 1904 hergestellt und war ein Hochzeitsgeschenk ihrer Eltern. Als die gebürtige Britin schon in jungen Jahren starb, wurde das gute Stück an ihren Sohn Prinz Gustaf Adolf vermacht und später von seiner Frau Sibylla getragen.

Kronprinzessin Victoria von Schweden
Nobelpreis-Bankett 2015: Da weiß man gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll: Auf den Ausschnitt von Kronprinzessin Victoria oder auf ihr funkelndes Geschmeide. Damals war die Schwedin schwanger mit Prinz Oscar. © picture alliance/IBL Schweden

Das „Stahldiadem“ der schwedischen Royals

Dieses Erbstück war lange in Vergessenheit geraten. Der Legende nach soll Königin Silvia das sogenannte „Stahldiadem“ einst in einem alten Schrank im Schloss gefunden haben. Es besteht aus hochpoliertem Stahl und vergoldetem Messing. Vermutlich wurde es 1810 für Hortense de Beauharnais, der Tochter von Kaiserin Josephine, hergestellt. Im Schwedischen heißt das Diadem übrigens „Ståldiademet“ und im Englischen „Napoleonic Cut Steel Tiara“.

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Die Aquamarin-Kokoshnik-Tiara

Den Namen hat dieses Prachtstück seiner besonderen Form zu verdanken. Es orientiert sich an einer russischen Kokoshnik-Tiara. Mit seinen großen Steinen sticht sie sofort ins Auge. Ursprünglich gehörte sie übrigens Prinzessin Margaret von Connaught (1882-1920), der Großmutter von König Carl Gustaf. Kronprinzessin Victoria steht das gute Stück aber ebenfalls ausgzeichnet.

 Nobelpreis-Bankett 2017: Victoria trägt die kostbare Aquamarin-Kokoshnik-Tiara. © picture alliance/IBL Schweden
Nobelpreis-Bankett 2017: Victoria trägt die kostbare Aquamarin-Kokoshnik-Tiara. © picture alliance/IBL Schweden

Verwendete Quellen: thecourtjeweller.com, Königliche Juwelen