Königin Silvia hat einen besonderen Wunsch. Wenn es nach ihr geht, soll Prinzessin Madeleine eines Tages in ihre Fußstapfen treten. Doch noch fühlt sich die Blondine dafür nicht bereit.

 Königin Silvia und Prinzessin Madeleine haben ein sehr enges Verhältnis. Vor allem ihre gemeinsame Arbeit hat Mutter und Tochter zusammengeschweißt.  © picture alliance / abaca
Königin Silvia und Prinzessin Madeleine haben ein sehr enges Verhältnis. Vor allem ihre gemeinsame Arbeit hat Mutter und Tochter zusammengeschweißt. © picture alliance / abaca

Königin Silvia lobt ihre Tochter

Es ist kein Geheimnis, wie nah sich Königin Silvia und Prinzessin Madeleine stehen. Die 76-Jährige hatte immer eine besondere Bindung zu ihrem Nesthäkchen. Das änderte sich auch nicht, als die 37-Jährige 8000 Kilometer weit weg nach Florida zog.

Gemeinsam arbeiten sie für die „Childhood“-Organisation, die Königin Silvia 1999 gegründet hat. Ziel ist es, Kinder vor sexueller Ausbeutung zu schützen. Eine Arbeit, die wirklich etwas bewegt. Allein das „Childhood“-Haus in Heidelberg hat in den ersten sechs Monaten bereits 36 missbrauchten oder misshandelten Kindern geholfen. Eine Mission, die Mutter und Tochter zusammengeschweißt hat.

„Es ist furchtbar schön zu sehen, dass sie nicht nur engagiert ist, sie hat einen klugen Kopf“, sagte die gebürtige Heidelbergerin in der Doku-Serie „Barnens drottning“ (z. Dt. „Die Kinder der Königin“) über Madeleine.

Prinzessin Madeleine soll in Mamas Fußstapfen treten

Daher wundert es auch nicht, welchen besonderen Wunsch die Adlige an ihre jüngste Tochter hat. Sie möchte, dass Prinzessin Madeleine ihr Lebenswerk fortsetzt. „Es versteht sich von selbst, dass Madeleine diejenige der Geschwister ist, die übernehmen wird, das ist natürlich. Victoria wird zur gleichen Zeit voller Aufgaben sein, während Carl Philip seine Herzensprojekte hat“, wird Royal-Experte Roger Lundgren von „Expressen“ zitiert.

Prinzessin Madeleine wird offenbar bereits darauf geschult, eines Tages das Ruder zu übernehmen. „Es ist wunderbar, dass Mama so viel Vertrauen in mich hat“, erklärte die Wahl-Amerikanerin in der Doku. Die große Aufgabe scheint sie jedoch auch ein wenig zu verunsichern. „Aber es ist schwer, in ihre Fußstapfen zu treten. Es ist ein schwieriges und kompliziertes Thema, für das wir arbeiten.“ Doch bis es so weit ist, hat die schöne Schwedin ja noch genug Zeit, sich einiges von ihrer Mutter abzuschauen.

 Hier berichtet Adelsexpertin Anika Helm
Hier berichtet Adelsexpertin Anika Helm