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Charlène von Monaco: Warum reist sie nicht per Schiff?

Fürstin Charlène sitzt immer noch in Südafrika fest, weil sie nicht fliegen darf. Doch warum reist sie nicht einfach per Schiff nach Monaco?

Charlene von Monaco: Warum reist sie nicht per Schiff?

„Ich kann eine Heilung nicht erzwingen“, sagt Fürstin Charlène von Monaco. © picture alliance / abaca | Van Tine Dennis/ABACA

Fürstin Charlène darf nicht fliegen

„Ich vermisse meinen Mann und meine Babys schrecklich“, erklärte Fürstin Charlène im Interview mit „News24“. Doch leider sei es ihr nicht möglich,  zurück nach Monaco zu reisen. Nach eigenen Angaben leidet die 43-Jährige nämlich an einer schweren Infektion im Hals-Nasen-Ohren-Bereich. Deswegen musste sie sogar operiert werden. „Die Ärzte haben mich angewiesen, nicht zu fliegen, weil ich den Druck in meinen Ohren oberhalb von 6.000 Metern Höhe nicht ausgleichen könnte.“ Erst im Oktober soll eine Flugreise wieder möglich sein.

Warum schickt Fürst Albert nicht einfach ein Schiff?

Doch in den sozialen Netzwerken taucht immer wieder eine Frage auf: Warum nimmt Fürstin Charlène nicht einfach ein Schiff? Schließlich verfügt Fürst Albert über ein riesiges Vermögen. Schätzungen liegen zwischen 830 Millionen und 1 Milliarde Euro. Wieso chartert der Monegasse nicht einfach eine Yacht, um seine Frau zurück nach Monaco zu holen?

Denkbar wäre es natürlich, dass die Pandemie die Reisepläne verhindert. Schließlich gibt es durch das Coronavirus und die Delta-Variante einige Einschränkungen. ADELSWELT hat mit verschiedenen Reiseveranstaltern und dem Auswärtigem Amt gesprochen. Von den Ansprechpartnern konnte niemand einen Grund nennen, warum Fürstin Charlène nicht per Schiff reisen könnte. Denn weder per Flugzeug noch per Boot sind Reisen verboten, insofern man sich an die Coronavirus-Einreiseverordnung hält.

Da Südafrika in der roten Zone liegt, müsste Fürstin Charlène, insofern nicht vollständig geimpft, vor Reiseantritt einen negativen PCR-Test nachweisen. Nach ihrer Ankunft in Monaco könnte sie sich entweder für zehn Tage isolieren oder müsste sich erneut testen lassen. Diese Maßnahmen würde wohl jede Mutter hinnehmen, damit sie ihre Kinder endlich wieder in die Arme schließen könnte.

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Prinz Jacques und Prinzessin Gabriella sind erst sechs Jahre alt. Sie brauchen ihre Mutter. © picture alliance / abaca | Niviere David/ABACAPRESS.COM

Eine Schiffsreise birgt Risiken

Es gibt jedoch andere Gründe, die gegen eine Fahrt mit dem Schiff sprechen. Zum einen ist die Reise auf hoher See nicht besonders komfortabel. Von Südafrika nach Monaco wäre Fürstin Charlène zwischen 16 bis 25 Tage unterwegs – je nach Geschwindigkeit des Boots. Einige Patienten, die Probleme mit den Ohren haben, leiden zusätzlich unter Schwindel. Dies könnte durch eine wacklige Schiffsfahrt noch verstärkt werden.

Zudem ist nicht sicher, ob die medizinische Versorgung an Bord gegeben ist. Denn Fürstin Charlène ist immer noch nicht ganz gesund. „Der Weg, der vor ihr liegt, ist lang und schmerzhaft“, bestätigte auch ihr südafrikanisches Stiftungsteam. Ob sie sich noch einmal operieren lassen muss, ist derzeit nicht bekannt. Doch auf hoher See wäre ein Eingriff nur unnötig kompliziert.

Umweltschutz ist der Fürstenfamilie wichtig

Doch es gibt noch einen weiteren Grund, warum Fürst Albert nicht einfach eine Yacht chartert. Der Grimaldi-Chef setzt sich sehr für den Umweltschutz ein. Im September erhält der 63-Jährige für sein Engagement sogar einen Preis. Sollte Fürstin Charlène also mit einer luftverpestenden Luxus-Yacht nach Monaco zurückkehren, würde sich Fürst Albert unglaubwürdig machen. Dasselbe gilt für einen Trip mit einem Kreuzfahrtschiff.

Diese Gründe wären zumindest eine Erklärung, warum Fürstin Charlène nicht per Schiff zurück nach Monaco reist. Ob es sich dabei allerdings auch um die wahren Gründe handelt, wissen wohl nur Fürst Albert und seine Frau …

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