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Die größten royalen Skandale 2020 – Part 2

Fortsetzung von Part 1. 2020 gab es bei den Royals jede Menge Skandale. Auch diese fünf Geschichten sorgten für ein gewaltiges Medienecho.

Victoria von Schweden

Der Koch von Kronprinzessin Victoria soll mehrere Frauen belästigt haben. © picture alliance / Royal Press Europe | Albert Nieboer

Sex-Skandal im schwedischen Königshaus

Dieser Skandal dürfte den schwedischen Royals so gar nicht schmecken. Der Hofkoch Stefano Catenacci soll gleich mehrere Frauen sexuell belästigt haben. Der Spitzenkoch hatte das Essen für die Hochzeiten von Kronprinzessin Victoria und Prinzessin Madeleine ausgerichtet.

Im Hinblick darauf, dass sich Königin Silvia und weitere Mitglieder der schwedischen Royals gegen sexuellen Missbrauch einsetzen, ist der Schock noch viel größer. „Wir blicken mit großer Ernsthaftigkeit auf die Angelegenheit“, erklärte Informationschefin Margareta Thorgren der schwedischen Zeitung „Expressen“. Der Koch streitet die Vorwürfe ab.

Skandal Royals

Versöhnung? Delphine darf nach all den Jahren ihren Vater Albert im Palast besuchen © Instgram Royal Palace Belgian

Albert von Belgien bekennt sich zu Delphine

Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr. Dieser Spruch passt perfekt auf Albert von Belgien. 1968 wurde seine Tochter Delphine geboren. Da das Kind jedoch während einer heimlichen Affäre entstand, bekannte sich der Belgier nicht dazu. Erst nach jahrelangem Rechtsstreit gab der 86-Jährige die Vaterschaft im Januar 2020 zu.

Aus der Künstlerin Delphine Boël wurde schließlich offiziell Prinzessin Delphine. Albert und seine Frau Paola luden die 52-Jährige sogar in den Palast ein. Kurze Zeit sah alles nach einem Happy End aus. Nun sorgt jedoch der geänderte Ehevertrag des ehemaligen Königspaares für Furore.

Fürstin Charléne rasiert sich die Haare ab

Auch die neue Frisur von Fürstin Charlène sorgte für einen Skandal. Bei einem Termin erschien die Landesmutter von Monaco mit abrasierten Haaren. Die ehemalige Schwimmerin trägt jetzt einen sogenannten Sidecut. Rebellion oder ein Hilfeschrei? Was auch Fürstin Charlène bezwecken wollte – mit ihrer Frisur sorgt sie für Gesprächsstoff.

Prinz Laurent verteidigt König Leopold II.

Für Kopfschütteln sorgte auch Prinz Laurent. Der Bruder von König Philippe setzte sich mit einem Kommentar über seinen Großonkel König Leopold II. in die Nesseln. Während der „Black Lives Matter“-Bewegung verteidigte er den Monarchen. „Sie sollten sehen, was Leopold II. für Belgien getan hat“, sagte der Royal zu Sudpresse-Zeitungen. „Er hat in Brüssel Parks bauen lassen und viele andere Dinge. Leopold II. war selbst nie im Kongo. Und Sie sollten wissen, dass eine Menge Leute für ihn gearbeitet haben. Sie haben einen Missbrauch begangen. Es ist nicht so, dass Leopold II. das alles selbst gemacht hätte. Er war noch nie im Kongo. Ich sehe also überhaupt nicht, wie er die Menschen dort hätte leiden lassen können. Es ist wichtig, dass das auch mal gesagt wird.“

Der umstrittene König Leopold II. (*1835-†1909) hatte den afrikanischen Freistaat Kongo im 19. Jahrhundert kolonialisiert. Die schwarze Bevölkerung wurde durch seine Politik massiv ausgebeutet. Bis zu zehn Millionen Kongolesen wurden umgebracht und unzählige Menschen verstümmelt. Daran ändern auch ein paar schöne Parks nichts.

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