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Gräfin Alexandra spricht über traumatische Erfahrungen

Gräfin Alexandra spricht über ihre traumatischen Erfahrungen mit Männern. Die Ex-Frau von Prinz Joachim wurde belästigt und verfolgt.

Gärfin Alexandra von Frederiksborg

Alexandra von Frederiksborg spricht offen über ihre Erfahrungen in der „#MeToo“-Debatte. © picture alliance / Albert Nieboer/Royal Press Europe/RPE | Albert Nieboer

Gräfin Alexandra erlebte sexuelle Belästigung

Seit 2017 ist die „#MeToo“-Debatte im vollen Gange. Frauen werden dadurch ermutigt, ihre Erfahrungen mit sexueller Belästigung zu offenbaren. Auch Gräfin Alexandra kann etwas zu der Diskussion beitragen. Denn die 56-Jährige hat ebenfalls negative Erfahrungen mit Männern gemacht, wie sie nun im Interview mit „ALT.dk“ verraten hat.

Ein Erlebnis passierte Gräfin Alexandra im Job. Als sie in der Hongkonger Finanzwelt arbeitete, wurde ein Vorgesetzter plötzlich übergriffig. „Er hat mich angegriffen und ich habe ihn weggestoßen“, schildert die zweifache Mutter.

Viele Frauen wehren sich in dieser Situation nicht, weil sie Angst um ihren Arbeitsplatz haben. „Ich sagte nein, das Nein wurde akzeptiert und ich behielt meinen Job“, verrät die Adlige. Doch sie weiß, dass es bei anderen Betroffenen nicht immer so läuft. „Es ist Teil meiner Lebenserfahrung. Und ich bin mir bewusst, dass ich Glück habe, dass ein Nein ein Nein war. Es ist mir wichtig zu betonen.“

Ex-Frau von Prinz Joachim wurde verfolgt

Es war nicht das einzige negative Erlebnis für die Gräfin. „Eine für mich schlimmere Erfahrung war, dass ich in jungen Jahren von zwei Männern verfolgt wurde. Ich war 14-15 Jahre alt und auf dem Heimweg mit öffentlichen Verkehrsmitteln“, erinnert sich die Mutter von Prinz Nikolai und Prinz Felix. Als sie ausstieg, verfolgten sie zwei Männer. Zum Glück war ihr Zuhause ganz in der Nähe. „Ich lief so schnell ich konnte, und ich wage es kaum, darüber nachzudenken, was hätte passieren können, wenn ich später zu Hause gewesen wäre. Ich bin um mein Leben gerannt, daran habe ich keinen Zweifel.“

Mit ihrer Offenheit möchte Gräfin Alexandra anderen Frauen Mut machen, über ihre Erfahrungen zu sprechen.

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