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Herzogin Meghan: Emotionale Worte nach Sieg vor Gericht

Herzogin Meghan hat einen langjährigen Rechtsstreit gewonnen. In emotionalen Worten wendet sich die Frau von Prinz Harry an die Öffentlichkeit. „Dies ist nicht nur ein Sieg für mich, sondern für jeden, der jemals Angst hatte, für das Richtige einzutreten.“

Herzogin Meghan: Emotionale Worte nach Sieg vor Gericht

Herzogin Meghan gewinnt gegen die Zeitungsgruppe „Associated Newspapers“. © picture alliance / empics | Chris Jackson

Herzogin Meghan gewinnt gegen Verlag

2:0 für Herzogin Meghan. Ein Londoner Gericht hat die Berufung der „Associated Newspapers“ abgelehnt. Herzogin Meghan hatte das Medienhaus verklagt, nachdem „The Mail on Sunday“ einen privaten Brief an ihren Vater veröffentlicht hatte. Die zweifache Mutter sah ihre Persönlichkeits- und Urheberrechte verletzt. Nachdem die Frau von Prinz Harry den Prozess gewonnen hatte, legte der Verlag Berufung ein, blieb jedoch erfolglos.

Herzogin Meghan reagierte nun mit emotionalen Worten auf die abgelehnte Berufung. „Dies ist nicht nur ein Sieg für mich, sondern für jeden, der jemals Angst hatte, für das Richtige einzutreten“, schreibt die ehemalige Schauspielerin in einem offiziellen Statement. „Während dieser Sieg ein Präzedenzfall ist, ist es am wichtigsten, dass wir jetzt gemeinsam mutig genug sind, eine Boulevardindustrie umzugestalten, die Menschen zu Grausamkeit konditioniert und von den Lügen und dem Schmerz profitiert, die sie verursacht.“

💯⚖️💥 pic.twitter.com/ulRuzQRZHu

— JennyAfia (@JennyAfia) December 2, 2021

„Fakten wurden verdreht“

Herzogin Meghan wirft der Gegenseite vor, ein mieses Spiel gespielt zu haben. „Vom ersten Tag an habe ich diese Klage als ein wichtiges Maß für richtig gegen falsch behandelt. Der Angeklagte hat es als ein Spiel ohne Regeln behandelt. Je länger sie es in die Länge zogen, desto mehr konnten sie Fakten verdrehen und die Öffentlichkeit manipulieren (sogar während der Berufung selbst), einen einfachen Fall außerordentlich kompliziert zu machen, um mehr Schlagzeilen zu generieren und mehr Zeitungen zu verkaufen – ein Modell, das das Chaos über die Wahrheit stellt. Einschüchterung und kalkulierte Angriffe“, klagt die Schwägerin von Herzogin Kate.

Zeuge nagte an Glaubwürdigkeit von Meghan

Tatsächlich hatte Herzogin Meghan zeitweise schlechte Karten. Denn der ehemalige Mitarbeiter Jason Knauf sagte aus, dass sie den Brief im Wissen geschrieben habe, dass er veröffentlicht werden könnte. Der Kommunikationssekretär erklärte, dass Herzogin Meghan „mich gebeten hat, den Text des Briefs zu überprüfen und sagte: ,Alles, was ich verfasst habe, geschah mit dem Verständnis, dass es natürlich veröffentlicht werden könnte.’“ Jason Knauf riet ihr sogar dazu, Thomas Markle mit „Daddy“ anzusprechen. „Im unglücklichen Fall, dass es geleakt wird, würde das den Menschen ans Herz gehen“, so der ehemalige Kommunikationssekretär. Zudem habe Meghan jede Seite absichtlich mitten im Satz beendet, damit keine Seite fälschlicherweise als Ende des Briefes dargestellt werden konnte.“

Durch diese Informationen hatte es den Anschein, dass Meghan ihren Vater bewusst instrumentalisiert hat, um ihre Seite der Geschichte darzustellen. Zudem kam heraus, dass die Sussexes doch mit den Autoren von „Finding Freedom“ kooperiert hatten. Viele Kritiker fühlten sich dadurch in ihrem Bild bestätigt.

Boulevardmedien sollen zur Verantwortung gezogen werden

Obwohl es kein Sieg ohne Verluste ist, freut sich Herzogin Meghan über ihren Triumph. „Heute haben die Gerichte zu meinen Gunsten entschieden – erneut – und bekräftigen, dass The Mail on Sunday , das sich im Besitz von Lord Jonathan Rothermere befindet, gegen das Gesetz verstoßen hat. Die Gerichte haben den Angeklagten zur Verantwortung gezogen, und ich hoffe, dass wir alle damit beginnen, dasselbe zu tun. Denn so weit es auch von Ihrem Privatleben entfernt erscheinen mag, ist es nicht. Morgen könnten Sie es sein. Diese schädlichen Praktiken passieren nicht alle Jubeljahre – sie sind ein täglicher Fehler, die uns spalten, und wir alle verdienen etwas Besseres.“

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