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Herzogin Meghan will Prinz Harry vor Prozess schützen

Samantha Markle verklagt Herzogin Meghan. Nun fordert sie, dass auch Prinz Harry eine Aussage vor Gericht macht. Das möchte seine Frau um jeden Preis verhindern.

Herzogin Meghan und Prinz Harry

Immer Ärger mit der Familie: Herzogin Meghan und Prinz Harry kämpfen an allen Fronten. © WPA Pool / Auswahl

Darum verklagt Samantha Markle ihre Halbschwester Herzogin Meghan

Welch bittere Ironie. Ausgerechnet Samantha Markle, die Herzogin Meghan in Interviews und einem Buch durch den Dreck zog, verklagt ihre Halbschwester. Denn die frühere Schauspielerin hatte bei Oprah Winfrey behauptet, „als Einzelkind“ aufgewachsen zu sein. Durch den Altersunterschied von 17 Jahren ist das sogar nachvollziehbar. Nicht aber für Samantha Markle.

Doch nicht nur die Aussage im Oprah-Winfrey-Interview stört die 57-Jährige. Auch die Darstellung in „Finding Freedom“ verärgert die Halbschwester von Herzogin Meghan. Durch die Biografie sei sie „Demütigung, Scham und Hass auf weltweiter Ebene“ ausgesetzt worden. Wegen des Interviews und Buchs fordert die Halbschwester von Herzogin Meghan nun Schadenersatz in Höhe von 75.000 Dollar (ca. 74.000 Euro).

Samantha Markle will Prinz Harry als Zeuge vor Gericht bestellen

Samantha Markle hat sich eine besondere Strategie vor Gericht überlegt. Sie möchte, dass auch der gemeinsame Vater Thomas Markle und Prinz Harry eine Aussage machen müssen. „Zusätzlich zu den Verhandlungsparteien hat sie [Samantha] 19 unabhängige Zeugen aufgerufen, darunter Prinz Harry, Meghans Mutter, Oprah Winfrey und diverse Journalisten und Medienpersönlichkeiten, die sich im Vereinigten Königreich befinden, darunter auch Scobie und Durand, die Autoren von Finding Freedom“, offenbaren Meghans Anwälte.

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Herzogin Meghan möchte verhindern, dass Prinz Harry vor Gericht erscheinen muss. Daher argumentieren ihre Anwälte: „[Samantha Markle] sollte Meghan und möglicherweise zahlreiche Unbeteiligte nicht dazu zwingen, erhebliche Ressourcen für fremde Enthüllungen aufzuwenden (…).“

Auftritt von Thomas Markle „wäre ein unnötiges Spektakel“

Wenn es nach Meghan geht, soll auch ihr Vater dem Gerichtssaal lieber fern bleiben. „Eine Aussage von Mr. Markle zu diesem Zeitpunkt, zusammen mit anderen Enthüllungen, wäre ein unnötiges Spektakel und eine Verschwendung von Zeit, Geld und Ressourcen der Parteien“, argumentieren die Anwälte der 41-Jährigen.

Meghans Anwaltsteam hat den Richter aufgefordert, den Prozess der Beweiserhebung und -freigabe vorerst zu stoppen. Erst wenn entschieden ist, ob der Klage überhaupt stattgegeben wird, soll es damit weitergehen. Der Fall soll ab dem 2. Oktober 2023 in den USA verhandelt werden.
Quellen: Hello, Newsweek, Now

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