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Herzogin Meghan: Wird ihr dieser Brief zum Verhängnis?

Herzogin Meghan könnte ein Brief zum Verhängnis werden. Die Frau von Prinz Harry hat sich nämlich in politische Angelegenheiten eingemischt und das ist ihr eigentlich untersagt.

Herzogin Meghan: Wird ihr dieser Brief zum Verhängnis?

Vor allem in der britischen Presse wird Meghan scharf kritisiert. © picture alliance / Everett Collection | Kristin Callahan/Everett Collection

Herzogin Meghan mischt sich in Politik ein

Herzogin Meghan kämpft für die gute Sache. Die 40-Jährige veröffentlichte nun einen offenen Brief an den US-Kongress, indem sie bezahlte Elternzeit für alle forderte. Ein lobenswerter Einsatz.

Doch dieser Brief könnte ihr nun zum Verhängnis werden. Denn britischen Royals ist es untersagt, sich in politische Angelegenheiten einzumischen. Sie sollen neutral bleiben. Noch dazu unterschrieb Meghan das Schreiben mit ihrem Titel Duchess of Sussex, den sie ebenfalls im Briefkopf verwendete. Es ist also deutlich, dass Meghan hier nicht als Privatperson schreibt, sondern als Herzogin. Und als Herzogin ist sie immer noch Teil der britischen Königsfamilie, auch wenn sie von ihren Pflichten zurückgetreten ist.

„Das royale Protokoll wurde gesprengt“

„Es ist schwer zu verstehen, wie außergewöhnlich dieser Brief ist“, kommentierte die Politikjournalistin Annelise Nielsen von Sky News Australia. „Damit wurde das royale Protokoll gesprengt.“ Auch im Netz hagelt es dafür Kritik. „Es ist egal, ob Sie Meghan oder Harry mögen, das ist verfassungsrechtlich falsch“, schreibt eine Twitter-Userin. Und das ist noch eine der netteren Kommentare.

Es ist nicht das erste Mal, dass Herzogin Meghan Titel-Missbrauch vorgeworfen wird. Gemeinsam mit Prinz Harry warb sie auch dafür, bei der US-Wahl wählen zu gehen. Viele Reporter werteten die Worte der Sussexes als indirekten Angriff gegen Donald Trump. Auf Nachfrage erklärte der Buckingham Palast: „Wir werden dazu keinen Kommentar abgeben. Der Herzog ist kein arbeitendes Mitglied der Königsfamilie und alle Kommentare, die er macht, werden in persönlicher Befugnis abgegeben.“

Zumindest aus dem Königshaus dürften Herzogin Meghan also keine Konsequenzen drohen. Doch der Brief nagt an ihrer Glaubwürdigkeit. Denn die Kalifornierin hatte auch ihre „arme Kindheit“ geschildert. Dabei hatte ihre Vater, ein Emmy-nominierter Lichttechniker, im Lotto gewonnen und ermöglichte ihr den Besuch einer noblen Privatschule.

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