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König Carl Gustaf: „Ich fühlte mich wie ein Seehund“

König Carl Gustaf verrät in einem Podcast, warum er sich einmal wie ein Seehund fühlte und wie er die Pandemie erlebt.

König Carl Gustaf

Seit seiner Geburt steht Carl Gustaf von Schweden im Rampenlicht. Doch das ist nicht immer angenehm für den König, wie er nun berichtet. © picture alliance / Albert Nieboer/RoyalPress/dpa | Albert Nieboer

König Carl Gustaf nutzte Pandemie zum Durchatmen

Das schwedische Königshaus freut sich diese Woche auf ein besonderes Jubiläum: König Carl Gustaf feiert am 30. April seinen 75. Geburtstag. Aus diesem Anlass hat der Royal am Podcast „Värvet“ mitgewirkt.

Im Gespräch blickte der Monarch auf sein Langes leben zurück. Seit 1973 Jahren sitzt er nun schon auf dem Thron. Durch die Pandemie konnte er ein wenig durchatmen und die Zeit zum Reflektieren nutzen. „Ich habe das Rentenalter schon lange überschritten, bin aber nicht aus dem Geschäft zurückgetreten. Aber jetzt, während der Pandemie, war es das ruhigste Jahr aller Zeiten. Es war schön darüber nachzudenken, was man getan hat und was man in Zukunft gerne tun würden“, erzählt König Carl Gustaf.

Er selbst ist bereits seit Januar geimpft. Sein Verhalten hat das aber nicht sonderlich beeinflusst. „Ich fühle mich relativ entspannt, aber ich habe immer noch einen gewissen Respekt vor der Sache, dass ich mich nicht zu eng mit Menschen getroffen habe“, gibt der Schwede an.

Der Royal fühlte sich wie ein Seehund

Im Gespräch betont der Gatte von Königin Silvia, dass er seinen Job lieben würde. Dennoch sei es nicht immer einfach. „Es ist viel Arbeit, es ist aufwendig. Aber ich bin nicht der Einzige. Alle Wirtschaftsführer und Politiker, die die gleiche Verantwortung tragen, werden das gleiche Gefühl haben“, so der 74-Jährige.

Um Energie zu tanken, entspannt der Royal gerne in der Natur. Dabei kommt ihm seine Berühmtheit jedoch manchmal in die Quere. Denn ein König ist nie wirklich privat. Im Podcast erinnert sich der Adlige, wie er am Strand von Gotska Sandön einmal zur Touristenattraktion wurde. „Ich lag am Wasser und ruhte mich einfach aus. Es war wunderbar, an diesem fantastischen Strand zu liegen. Aber dann kamen einige Touristen und fragten, ob sie Fotos machen könnten. Ich fühlte mich wie ein Seehund“, schmunzelt König Carl Gustaf. Die Bitte der Touristen lehnte er schließlich höflich ab. Denn auch ein Monarch möchte manchmal einfach nur ungestört in der Sonne liegen.

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