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König Philippe: „Ich hatte eine sehr schwierige Kindheit“

König Philippe berührt mit einem traurigen Bekenntnis. „Ich hatte eine sehr schwierige Kindheit“, offenbarte der belgische Monarch nun.

König Philippe von Belgien

Philippe von Belgien sprach mit Jugendlichen über seine Kindheit, die offenbar nicht besonders schön war. © picture alliance / dpa | Laurie Dieffembacq

König Philippe hatte schwierige Kindheit

König Philippe zeigt sich von seiner verletzlichen Seite. Im Rahmen des „Red Nose Days“ sprach er mit Jugendlichen über das Thema „Kann Musik Leben retten?“

Jara Cabes fragte den Monarchen bei dem Video-Gespräch, ob er jemals Schwierigkeiten im Leben hatte. „Ich hatte eine schwierige Kindheit, eine sehr schwierige Kindheit“, antwortete König Philippe ohne näher darauf einzugehen.

Seine Eltern hatten wenig Zeit für ihn

Welche Probleme er in seiner Kindheit hatte, wollte der Belgier offenbar nicht erzählen. Doch es ist bekannt, dass seine Eltern Albert und Paola von Belgien nicht die glücklichste Ehe führten. Der ehemalige Monarch hatte jahrelang eine Affäre, aus der sogar eine Tochter entstand. Doch nach außen spielte die Königsfamilie eine heile Welt vor. Gut möglich, dass König Philippe unter dieser Situation sehr gelitten hat. Zudem wurde er häufig von Gouvernanten betreut und sah seine Eltern wenig.

Musik als eine Art Therapie

Während seiner Kindheit spielte die Musik jedoch noch keine große Rolle. „Ich habe mich damals nicht wirklich für Musik interessiert, jetzt hat Musik einen größeren Platz in meinem Leben. Du fühlst dich freier, wenn du selbst spielen kannst“, erzählte der Mann von Königin Mathilde.

König Philippe spielt inzwischen gerne Klavier, um sich zu entspannen. „Es hat mir sehr geholfen. Ich kann es empfehlen. Nicht jeder kann Mozart werden, aber das Erlernen eines Liedes ist sehr befriedigend.“

Auf die Frage von Levi Vandenheede in seiner Familie über psychische Probleme gesprochen wird, antwortete König Philippe: „Man muss in der Lage sein, zu Hause über alles zu sprechen. Wenn jemand in der Familie Probleme hat, muss man darüber sprechen. Ich denke, das ist sehr wichtig.“

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