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Königin Margrethe hätte Prinz Henrik für den Thron aufgegeben

Königin Margrethe gibt zu, dass sie für den Thron auf eine Hochzeit mit Prinz Henrik verzichtet hätte und schwärmt von der Anfangszeit ihrer Beziehung. 

Königin Margrethe hätte Prinz Henrik für den Thron aufgegeben

Über 50 Jahre waren Königin Margrethe und Prinz Henrik verheiratet. © picture alliance / abaca | Bernard Patrick/ABACA

Königin Margrethe hielt ihre Romanze geheim

Königin Margrethe schwelgt in Erinnerungen. In der vierteiligen TV-Dokumentation „Et liv som dronning“ (Dt.: „Das Leben der Königin“ erinnerte) sich die 81-Jährige an ihre Anfangszeit mit Prinz Henrik. Das Paar hatte sich in den 1960er Jahren in London kennengelernt. „Es fing plötzlich Feuer in mir. Der Horizont stand in Flammen. Wir waren wahnsinnig verliebt“, so die dänische Adlige.

Am Anfang war ihre Romanze jedoch ein gut gehütetes Geheimnis. „Ich habe damals in Dänemark gelebt und er arbeitete in der französischen Botschaft in London, also haben wir uns geschrieben. Wir riefen nicht an, weil Briefe diskreter waren“, verriet Königin Margrethe. Denn auf dem Schloss Amalienborg wurden alle Gespräche über die Telefonzentrale geschaltet – Privatsphäre war da nicht immer gegeben.

Für den Thron hätte sie ihre große Liebe geopfert

Am 10. Juni 1967 heiratete das Paar. Ihre Schwester Anne-Marie durfte leider nicht zur Hochzeit kommen. Doch was hätte Königin Margrethe gemacht, wenn ihre Eltern der Verbindung nicht zugestimmt hätten? „Dann hätte ich sagen müssen, dass es dann einfach nicht geht. Ich hatte nicht vor, auf den Thron zu verzichten. Meine Pflicht war zuerst Dänemark“, gestand die 81-Jährige. Aus Pflichtgefühl hätte sie ihre große Liebe geopfert.

Doch zum Glück musste sich die dänische Monarchin nie entscheiden. Sie hatte von Anfang an ein gutes Gefühl, dass König Frederik und Königin Ingrid mit ihrer Wahl zufrieden sein würden.

Die Krankheit von Prinz Henrik belastete ihr Glück

Am 13. Februar 2018 starb Prinz Henrik. Seine letzten Lebensjahre litt der gebürtige Franzose an Demenz. „Die letzten Jahre waren nicht so einfach. Weil es ihm nicht gut ging. Er habe sich auch nicht wohlgefühlt“, erklärte die sichtlich bewegte Königin. Durch seine Krankheit war es ein Abschied auf Raten. Immer häufiger musste das Ehepaar seinen Alltag getrennt verbringen. „Er ist die letzten zwei Jahre krank gewesen. Wir waren nicht so oft zusammen. Ich habe angefangen, mich daran zu gewöhnen, Dinge alleine zu machen“, offenbarte die Adlige im Interview mit „Kvällposten“.

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