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Kronprinzessin Mary: Ihr Leibwächter packt aus

Geheimnisse von Kronprinzessin Mary kommen ans Licht. Der Leibwächter der dänischen Royals hat ein Buch geschrieben.

Kronprinzessin Mary: Leibwächter schreibt Buch

Die Öffentlichkeit ahnte bisher nicht, welchen Gefahren Kronprinzessin Mary in den vergangenen Jahren ausgesetzt war. © picture alliance / Scanpix Denmark | Mads Claus Rasmussen

Kronprinzessin Mary und Prinz Christian hatten Unfall

Über 30 Jahre war Torben Vigh Leibwächter. Ihm vertrauten sogar die dänischen Royals ihr Leben an. Nun packt der ehemalige Personenschützer aus. Torben Vigh hat ein Buch geschrieben. In „Mine 30 aar som livvagt“ (Dt.: „Meine 30 Jahre als Leibwächter“) verrät der Bodyguard, was sich hinter den Palastmauern abspielte. Mehr als einmal wäre es im Königshaus fast zur Katastrophe gekommen.

2014 brachte Kronprinzessin Mary ihren ältesten Sohn Prinz Christian zur Schule. Um den Royals ihre Privatsphäre zu lassen, fuhr Torben Vigh nicht im selben Wagen mit. Der Leibwächter fuhr stattdessen in einem anderen Fahrzeug direkt hinter ihnen. „Es regnete stark und ich fuhr wie üblich dicht an ihrem Auto vor mir – um zu verhindern, dass sich andere Autos einfädelten, was unseren Abstand vergrößert hätte“, erinnert sich Torben Vigh. „Plötzlich bremste die Kronprinzessin bei einer gelben Ampel und ich schaffte es nicht mehr, zu reagieren. Der leichte Tesla aus Aluminium hatte einen kürzeren Bremsweg als mein schwerer Land Rover, vor allem auf dem glatten Untergrund“, so der königliche Leibwächter.

Sein Wagen knallte direkt in das Auto von Kronprinzessin Mary und Prinz Christian. Die Royals blieben zum Glück unverletzt. Es entstand lediglich ein Sachschaden. „Sie sah nicht sehr glücklich aus, als sie das Heck des Wagens inspizierte“, schildert Torben Vigh die Situation. Dem Leibwächter war der Vorfall natürlich unangenehm: „ Zum ersten Mal in meinem Berufsleben hatte ich meinen eigenen VIP angefahren.“ Er entschuldigte sich auf der Stelle.

Hubschrauber der Prinzessin musste notlanden

Das war aber nicht die einzige heikle Situation für Kronprinzessin Mary. 2013 reiste die Frau von Kronprinz Frederik nach Chile. Dort sollte sie die Wüste mit einem Hubschrauber durchqueren. Weil der Pilot jedoch das GPS-Signal verlor, hatte er keine Orientierung mehr. Schließlich entschied er sich für eine Notlandung, weil er hoffte, das Signal so wieder herstellen zu können. Nach einer Stunde klappte das Manöver schließlich und der Hubschrauber kam mit Verspätung am Ziel an. „Sehr zur Erleichterung von Kronprinz Frederik, der einen Unfall befürchtete“, verrät der Leibwächter.

 

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Prinz Henrik war wütend nach Peitsch-Attacke

Auch an eine Reise mit Prinz Henrik nach Sansibar erinnert sich Torben Vigh gut. Der Gatte von Königin Margrethe wollte den Hafen zu Fuß besuchen. „Hier versuchte ein aggressiver Polizist, die Straße vor dem Prinzen zu räumen, indem er mit einer Peitsche auf einige arme Straßenverkäufer einschlug, die es nicht schafften, sich zu bewegen“, verrät der Däne. Prinz Henrik schäumte deswegen vor Wut. Er versuchte den übermotivierten Polizisten zu beschwichtigen, indem er mit den Straßenverkäufern plauderte. So konnte er suggerieren, dass ihre Anwesenheit kein Problem darstellte.

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