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Kronprinzessin Victoria: Das passiert nicht alle Tage

Kronprinzessin Victoria darf sich über spannende Neuigkeiten freuen. Die schwedische Thronfolgerin ist für einen besonderen Preis nominiert.

Victoria von Schweden

Kronprinzessin Victoria setzt sich für die Rechte sexueller Minderheiten ein. Für ihr Engagement könnte sie nun einen Preis gewinnen. © picture alliance / IBL Schweden | Karin Törnblom / IBL Bildbyrå

Wird Kronprinzessin Victoria „Hetero des Jahres“?

Das Jahr fängt gut an für Kronprinzessin Victoria. Die Schwedin könnte sich bald mit einem besonderen Titel schmücken. Das LGBTQ-Magazin „OX” hat die Thronfolgerin als „Hetero des Jahres“ nominiert. „Schwedens zukünftige Regentin hat gezeigt, dass sie auf unserer Seite ist und dass sie, wie sie gesagt hat, hinter uns steht“, heißt es in der Begründung.

Kronprinzessin Victoria unterstützt die LGTB-Community bereits seit Jahren. 2013 überreichte sie dem homosexuellen Autor Jonas Gardell einen Preis bei der „QX Gay Gala“. Mit ihrem Auftritt sorgte die Schwedin für Tränen im Publikum. Denn das Zeichen der Akzeptanz von einem Mitglied der schwedischen Königsfamilie bedeutete der Community viel.

Royals kämpfen für Menschenrechte

Im Sommer 2020 eröffnete Kronprinzessin Victoria zudem die virtuelle Pride-Parade. In ihrer Rede betonte sie die Wichtigkeit der Menschenrechte. „Pride ist nicht nur irgendein Sommerfestival. Das ist ein Fest, aber auch eine Kundgebung für Menschenrechte. Es ist zugleich Ernst und Freude”, sagte die zweifache Mutter und fügte hinzu: „Wir dürfen nicht still sein. Wir müssen für diejenigen das Wort ergreifen, die das nicht wagen, dürfen oder können.”

Kronprinzessin Victoria sprach zudem allen Menschen Mut zu, die sich nicht offen zu ihrer Sexualität bekennen können: „Wenn du einer von denen bist, der nicht kann oder es nicht wagt, offen darüber zu sein, wer du bist, dann möchte ich bloß, dass du weißt: Du hast das Recht, genau der zu sein, der du bist. Wir sind viele, die hinter dir stehen. Ich stehe hinter dir.“ Für ihre bewegenden Worte wurde die Schwedin weltweit gefeiert.

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Auch Kronprinzessin Mary und König Willem-Alexander setzten sich öffentlich gegen Homophobie ein. Der niederländische Monarch wurde 2020 als „schwulenfreundlichste Persönlichkeit“ geehrt.

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