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Kronprinzessin Victoria verzieh ihrem Lehrer eine unsensible Bemerkung

Kronprinzessin Victoria verzieh ihrem Lehrer eine ziemlich unsensible Bemerkung. Mit diesem Kommentar trat Herman Lindqvist ins Fettnäpfchen.

Kronprinzessin Victoria

Victoria von Schweden bekam zu ihrem regulären Unterricht auch noch Privatstunden. © imago/E-PRESS PHOTO.com

Kronprinzessin Victoria Probleme hatte Probleme in der Schule

Die Schulzeit war nicht immer einfach für Kronprinzessin Victoria. Als Legasthenikerin fiel es der Schwedin manchmal schwer, im Unterricht zurechtzukommen. „Mir hat die Schule Spaß gemacht, aber sie war auch sehr schwierig. Wenn jemand Probleme mit dem Lesen und Schreiben hat, kann das manchmal ziemlich hart sein“, erzählte die Königstochter einmal. „Ich dachte immer, ich sei dumm und langsam.“

Ihre Eltern engagierten schließlich einen Privatlehrer, um Victoria zusätzlich zu fördern. Herman Lindqvist unterrichtete die Thronerbin drei Jahre in Geschichte. Weil die Tochter von König Carl Gustaf und Königin Silvia Schwierigkeiten beim Lesen hatte, erzählte der Historiker ihr stattdessen die Unterrichtsinhalte.

„Victoria war sehr wissbegierig“

„Ich lebte damals in Paris, war aber oft in Schweden. Jedes Mal, wenn ich nach Stockholm ging, haben wir ein paar Unterrichtsstunden gehabt“, erinnert sich Herman Lindqvist. Bei einer Tasse Tee im Schloss erzählte der Historiker seiner Schülerin „alles vom ersten Donner bis zu den letzten Herrscher.“

Laut seiner Aussage war Kronprinzessin Victoria eine sehr interessierte Schülerin, die viele Fragen stellte. Mit ihrem Lehrer begab sich die Schwedin auch gemeinsam auf Ahnenforschung in Paris. Schließlich hat die Bernadotte-Dynastie ihren Ursprung in Frankreich. „Ich vergesse nie, wie aufgeregt sie war“, schmunzelte der Privatlehrer Jahre später.

Herman Lindqvist lästerte über Estelles Namen

Auch heute haben Kronprinzessin Victoria und Herman Lindqvist noch Kontakt. Und das, obwohl der Historiker selten ein Blatt vor dem Mund nimmt. Als Prinzessin Estelle geboren wurde, war der Schwede nicht gerade angetan von ihrem Namen. „Klingt wie eine Nachtklubkönigin“, stichelte der 77-Jährige und sorgte so für Schlagzeilen.

Prinz Daniel und Kronprinzessin Victoria dürfte diese unsensible Bemerkung nicht gerade gefreut haben. Schließlich sind Eltern doch immer besonders stolz auf den Namen ihres Kindes. Und der Historiker hätte schließlich wissen können, welche wichtige Bedeutung der Vorname Estelle in der Familiengeschichte der schwedischen Royals hat.

Kronprinzessin Victoria nahm die Entschuldigung an

Später bereute der Privatlehrer seine Aussage auch. „Es wurde dumm von mir gesagt. Victoria und ich hatten seitdem Kontakt und wir haben keine Probleme. Sie schrieb einen freundlichen Brief und wir haben immer noch eine gute Beziehung“, verriet Lindqvist einer schwedischen Illustrierten. Dass die Thronerbin ihrem Lehrer so einfach verziehen hat, beweist, dass Kronprinzessin Victoria im Leben mehr gelernt hat als nur Geschichte.

 

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