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Prinz Harry: Mit dieser Entscheidung stößt Prinz Charles ihn vor den Kopf

Prinz Harry wird von dieser Entscheidung seines Vaters sicher nicht begeistert sein. Prinz Charles hat nun ausgerechnet einen Boulevard-Blattmacher angeheuert.

Prinz Harry

Harry hasst die Boulevardpresse. Doch nun verbündet sich Prinz Charles mit einem ehemaligen Chefredakteur der „Daily Mail“. © picture alliance / empics | Christopher Furlong

Prinz Charles heuert Mitarbeiter aus „feindlichem Lager“ an

Ob das wirklich seine beste Idee war? Wie „The Times“ berichtet, hat Prinz Charles nun ausgerechnet Tobyn Andreae als neuen Kommunikationssekretär engagiert. Der Brite wird also künftig für die Zusammenarbeit mit den Medien zuständig sein und soll Simon Enright ersetzen. Laut Medienbericht erhoffe man sich, dass Andreae einen guten Einfluss auf den Ruf von Prinz Charles haben könnte. Nach dem Skandal um seine Wohltätigkeitsstiftung ist es auch dringend nötig, das Image des Thronfolgers wieder aufzupolieren.

Allerdings ist Tobyn Andreae kein Unbekannter. Der Journalist war früher stellvertretender Chefredakteur der „Daily Mail“. Die Boulevardzeitung gehört zu der Verlagsgruppe „Associated Newspapers (ANL)“. Und gerade deswegen könnte Prinz Harry die Entscheidung seines Vaters vor den Kopf stoßen.

Der Konflikt mit Prinz Harry ist vorprogrammiert

Zu Erinnerung: Prinz Harry steht seit Jahren mit dem Boulevardblatt auf Kriegsfuß. Erst im Februar reichte der Royal eine Verleumdungsklage gegen die ANL-Verlagsgruppe ein. Laut seinem Anwalt habe die falsche Berichterstattung Prinz Harry „erhebliche Schmerzen, Scham und Leiden zugefügt, die andauern.“ Dass Prinz Charles nun ausgerechnet jemanden von diesem Boulevard-Blatt anheuert, könnte für neue Spannungen zwischen Vater und Sohn sorgen.

Nutzt Prinz Charles seinen Sohn für gute PR aus?

Dabei sah es zuletzt so aus, als könnte es wieder eine Annäherung geben. Als Prinz Harry und Herzogin Meghan mit ihren Kindern zum Thronjubiläum nach England reisten, sollen sie sich mit Charles und Camilla getroffen haben. Zum ersten Mal konnte der 73-Jährige seine Enkeltochter Lilibet Diana in die Arme schließen. Wie britische Nachrichtenagentur PA unter Berufung auf Palastkreise berichtet, soll das Treffen „sehr emotional“ gewesen sein.

Dass die rührende Geschichte gerade dann öffentlich (gestreut) wurde, als sich der Skandal um Prinz Charles zuspitzte, war vermutlich kein Zufall. Ob das der beste Weg für einen Neuanfang mit seinem Sohn ist?

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