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Prinz Harry reicht Klage wegen Verleumdung ein

Prinz Harry geht gegen den Verlag der „Daily Mail“ vor. Der Royal wirft den Blattmachern Verleumdung vor. Es ist nicht der einzige Rechtsstreit, in den er aktuell verwickelt ist.

Prinz Harry reicht Klage wegen Verleumdung ein

Als Senior Royal war es für Harry schwieriger, Klatschzeitungen zu verklagen. Das Königshaus hat nämlich Vereinbarungen mit der sogenannten „Royal Rota“ getroffen. © picture alliance / empics | Chris Jackson

Prinz Harry verklagt Boulevard-Blatt

Prinz Harry wehrt sich. Der Royal hat eine Verleumdungsklage gegen die Herausgeber der „Daily Mail“ eingeleitet. „Ich kann bestätigen, dass der Herzog eine Beschwerde gegen Associated Newspapers Limited eingereicht hat“, wird sein Sprecher von „Sky News“ zitiert. Derzeit ist unklar, gegen welche Geschichte der Wahl-Kalifornier vorgeht

Prinz Harry steht mit den britischen Boulevard-Medien schon lange auf Kriegsfuß. Auch gegen die Zeitungen „Mirror“ und „The Sun“ ist er bereits 2019 juristisch vorgegangen. Die Klatschblätter sollen illegal Mailbox-Nachrichten von seinem Handy abgefangen haben, um an private Informationen gelangen.

Enkel von Queen Elizabeth kämpft vor Gericht um seine Sicherheit

Aktuell ist Prinz Harry noch in einen weiteren Rechtsstreit verwickelt. Der 37-Jährige fordert nämlich Polizeischutz für seine Familie und sich, wenn er in Großbritannien ist. Sein amerikanisches Security-Team darf in England nicht auf die Informationen des Geheimdienstes zugreifen. Diese Angaben seien jedoch notwendig, um die Sicherheit zu gewährleisten. Deswegen forderte Harry britischen Polizeischutz. Für die Kosten wollte er sogar selbst aufkommen. Das Innenministerium hatte seinen Vorschlag jedoch abgelehnt. Denn der Polizeischutz sei nicht „käuflich“.

Der Sohn von Prinz Charles möchte das nicht akzeptieren. „Prinz Harry hat mit seiner Geburt ein Sicherheitsrisiko geerbt und zwar ein Leben lang“, heißt es in einem Schreiben seiner Anwälte. „Er ist nach wie vor der Sechste in der Thronfolge, war zweimal im Kampfeinsatz in Afghanistan und in den vergangenen Jahren war seine Familie gut belegbaren Drohungen von Neonazis und Extremisten ausgesetzt.“ Eine Entscheidung steht noch aus.

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