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Prinz Joachim ringt nach Titel-Entzug vor Reportern um Fassung

Prinz Joachim äußert sich zum Titel-Entzug seiner Kinder. Seine Worte machen deutlich, wie sehr ihn die Entscheidung von Königin Margrethe enttäuscht hat.

Prinz Joachim von Dänemark

Prinz Joachim lebt seit 2019 mit seiner Familien in Frankreich. Schon damals schien es am Hof keinen Platz für ihn zu geben. © picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Mads Claus Rasmussen

Prinz Joachim ist tief traurig über die den Titel-Entzug seiner

Die Fronten im dänischen Königshaus verhärten sich. Nun hat sich auch Prinz Joachim zu der Entscheidung seiner Mutter geäußert. Königin Margrethe hatte verfügt, dass den vier Kindern ihres jüngsten Sohnes die Prinzen- bzw. Prinzessinnentitel entzogen werden.

„Wir sind alle sehr traurig. Es macht nie Spaß zu sehen, wie deine Kinder so schlecht behandelt werden. Sie befinden sich selbst in einer Situation, die sie nicht verstehen“, sagte Prinz Joachim einer Reporterin von „Ekstra Bladet“. Seine Miene spricht Bände. Der 53-Jährige wirkt niedergeschlagen, kämpft mit der Fassung.

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Seine Kinder verstehen die Entscheidung der Königin nicht

Doch wann hat Prinz Joachim von dem Titel-Entzug seiner Kinder erfahren? Denn darüber gab es zuletzt große Unklarheiten. „Ich wurde fünf Tage im Voraus benachrichtigt. Im Mai wurde mir ein Plan vorgelegt, der im Wesentlichen besagte, dass es passieren würde, wenn die Kinder jeweils 25 Jahre alt werden. Athena wird im Januar 11“, antwortete der Royal.

Dann fragt die Reporterin noch, wie sich die Entscheidung auf die Beziehung zu seiner Mutter auswirkt. „Ich glaube, ich muss hier nicht näher darauf eingehen…“, deutete der 53-Jährige an.

Königin Margrethe wird zur „Eiskönigin“

Königin Margrethe hatte einmal selbst zugegeben, dass sie weder eine gute Mutter noch Großmutter war. Die Monarchie stand für sie immer an erster Stelle. Ob sie mit ihrem Entschluss der Krone am Ende vielleicht sogar schadet? Einige dänische Medien betiteln sie nun schon als „herzlose Eiskönigin“. Dabei stößt es nicht auf Widerstand, dass sie die Monarchie verkleinern will. Doch vielleicht wäre es die bessere Idee gewesen, ihren künftigen Urenkelkindern keine Titel zu gestatten, anstatt ihren Enkeln die Titel zu entziehen.

„Wir verstehen, dass im Moment viele Emotionen auf dem Spiel stehen, aber wir hoffen, dass der Wunsch der Königin, die Königsfamilie zukunftssicher zu machen, respektiert wird“, kontert nun Kommunikationschefin Lene Balleby.

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