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Prinz William wurde durch seine Arbeit traumatisiert

Prinz William spricht nun offen darüber, wie sehr ihn seine Arbeit als Rettungspilot traumatisiert hat. Vor allem der Unfall eines Kindes beschäftigte den Enkel von Queen Elizabeth sehr.

Prinz William wurde durch seine Arbeit traumatisiert

Prinz William weiß, wie sehr die Kräfte an vorderster Front auch mit ihren eigenen Emotionen kämpfen müssen. © picture alliance / Photoshot

Prinz William gingen Todesfälle nah

Es war eine echte Herzensentscheidung. Von März 2015 bis Juli 2017 arbeitete Prinz William als Rettungspilot. Der Gedanke, anderen Menschen in Notsituationen zu helfen, war ihm wichtig. Vielleicht auch, weil seine eigene Mutter Prinzessin Diana durch einen Autounfall ums Leben kam.

Seine Zeit als Rettungspilot ist jedoch nicht spurlos an Prinz William vorbeigegangen. In einem Gespräch mit systemrelevanten Kräften offenbarte der Thronfolger, dass seine Erfahrungen in traumatisiert haben. Andere Menschen sterben zu sehen, war hart für ihn. „Wenn man so viel Tod und so viel Trauer sieht, hat das Auswirkungen darauf, wie man die Welt sieht“, erklärte er. Der 38-Jährige hatte damals das Gefühl, die Welt sei ein „dunklerer, schwärzerer Ort.“

Der Unfall eines Kindes traf ihn schwer

Es ist nicht das erste Mal, dass Prinz William über seine Erfahrungen spricht. 2018 offenbarte er, wie ihn der Unfall eines Kindes belastet hatte. „Ich fing an, Dinge zu fühlen, die ich noch nie zuvor gefühlt hatte, und ich wurde sehr traurig und sehr niedergeschlagen wegen dieser besonderen Familie“, erzählte der Brite damals. Viele Gespräche mit seinen Kollegen halfen ihm schließlich, „mit der enormen Traurigkeit des Geschehens fertig zu werden.“

Nach 156 Einsätzen beendete Prinz William 2017 seine Arbeit als Rettungspilot. „Es war ein großes Privileg, mit dem East Anglian Air Ambulance zu fliegen. Ich habe es geliebt, Teil eines Teams von professionellen, talentierten Menschen zu sein, die jeden Tag Leben retten. Meine Bewunderung für den Zusammenhalt der Ärzte und Rettungsdienste unseres Landes könnte nicht stärker sein“, erklärte der Thronfolger damals. Seitdem arbeitet der Mann von Herzogin Kate ausschließlich als „Vollzeit-Royal“. Seine Erfahrungen von damals hat er aber bis heute nicht vergessen. Quellen: Royal.UK, Daily Mail

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