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Prinzessin Amalia: Verdächtiger bestreitet Vorwürfe

Prinzessin Amalia erhält seit einigen Monaten Morddrohungen. Nun äußert sich einer der Verdächtigen zu dem Fall.

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So frei kann sich Prinzessin Amalia nicht mehr bewegen. Sie wird rund um die Uhr von Bodyguards beschützt. © Patrick van Katwijk/Getty Images

Prinzessin Amalia muss ihr Leben fürchten

Das Leben von Prinzessin Amalia gleicht einem Albtraum. Wegen Morddrohungen und Entführungsplänen kann die 18-Jährige das Haus nicht mehr ohne Personenschutz verlassen. Ihre Studentenwohnung in Amsterdam musste die Thronfolgerin aufgeben. „Es hat enorme Konsequenzen für ihr Leben. Es bedeutet natürlich, dass sie nicht in Amsterdam lebt. Und dass sie nicht wirklich nach draußen gehen kann. Die Folgen sind sehr hart für sie. Für sie ist es also kein Studentenleben wie für andere Studenten“, sagte Königin Maxima bei einer Pressekonferenz in Schweden.

Hinter den Drohungen soll angeblich die berüchtigte „Mocro Maffia“ stecken. Der Drogen-Clan wird mit mehreren Morden in Verbindung bebracht. Nun gibt es eine neue Entwicklung in dem Fall.

Verdächtiger bestreitet Morddrohungen

Der angebliche Drahtzieher sitzt derzeit in einem Hochsicherheitsgefängnis in Vught. Ridouan T. gilt als Anführer der „Mocro Maffia“. Auf sein Konto sollen diverse Gewalttaten und Morde gehen. In einer schriftlichen Zeugenaussage bestreitet der Drogenboss, etwas mit den Drohungen gegen Prinzessin Amalia zu tun zu haben. Auch an der Ermordung des Journalisten Peter R. de Vries will er nicht beteiligt gewesen sein.

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Die Aussagen machte Ridouan T. als er selbst am Freitag (28. Oktober) als Zeuge aussagen musste. Denn derzeit wird auch gegen seinen Cousin Youssef ermittelt. Dieser soll versucht haben, den 44-Jährigen aus dem Gefängnis zu befreien. Ridouan T. beklagte sich zudem über sein negatives Image in den Medien. „Ich werde als eine Art Monster dargestellt.“

Noch wurde der Person, die hinter den Drohungen an Prinzessin Amalia steckt, nicht das Handwerk gelegt. Der Albtraum geht für die Thronfolgerin also weiter.

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