Artikel teilen

Prinzessin Anne äußert sich zum Tod von Prinz Philip

Prinzessin Anne und Prinz Edward äußern sich zum Tod von Prinz Philip. „Das Leben wird anders sein“, sagt seine Tochter.

Prinzessin Anne äußert sich zum Tod von Prinz Philip

Prinzessin Anne erinnert in dem Interview an das Leben von Prinz Philip und seinen Einfluss auf die Gesellschaft. © picture alliance / empics | David Davies

Prinzessin Anne blickt auf das Leben ihres Vaters zurück

Nach dem Tod von Prinz Philip würdigen Prinzessin Anne und Prinz Edward das Leben ihres Vaters. Der Sender „ITV News“ zeigt nun vorab aufgezeichnete Interviews mit den Geschwistern, die im Falle von Prinz Philips Ableben gezeigt werden duften.

„Ohne ihn wird das Leben völlig anders sein“, erklärt Prinzessin Anne in dem Gespräch mit Journalist Chris Ship. Sie blickt auf das bewegende Leben ihres Vaters zurück. Als Prinz Philip 18 Monate alt war, wurde sein Onkel König Konstantin I. von Griechenland zur Abdankung gezwungen. Sein Vater Andreas entkam nur knapp einer Hinrichtung, nachdem er bereits zu Tode verurteilt wurde. Aus Angst um ihre Sicherheit floh die Familie ins Exil.

Während der Reise schlief Prinz Philip in einer Orangenkiste. „Ich glaube nicht, dass er sich daran erinnert“, lacht Prinzessin Anne. „Aber er ist sich dem bewusst.“

„Er war in dieser Phase praktisch ein Flüchtling“

Seine Kindheit blieb weiter ohne Stabilität. Sein Vater Prinz Andreas amüsierte sich mit seiner Geliebten, seine Mutter Alice von Battenberg entwickelte psychische Probleme. „Es muss wirklich schwierig für ihn gewesen sein“, erklärt Prinzessin Anne. Philip wurde in der Zeit in der Familien herumgereicht und landete schließlich im Internat Gorndonstoun in Schottland. „Er war in dieser Phase praktisch ein Flüchtling, weil er buchstäblich nirgendwo anders hingehen konnte. Und das war wahrscheinlich der Grund, warum Gordonstoun einen solchen Einfluss hatte“, so Anne.

Queen Elizabeth und ihr Mann waren ein starkes Team

Prinz Edward betont, wie wichtig Prinz Philip für Queen Elizabeth war. „Meine Eltern haben sich in all den Jahren und all diesen Veranstaltungen und all diesen Touren und Terminen in Übersee gegenseitig fantastisch unterstützt“, sagt der 57-Jährige. „Jemanden zu haben, dem man sich anvertraut und über Dinge lächelt, die man vielleicht nicht öffentlich machen kann. Das teilen zu können, ist immens wichtig.“

Prinz Edward spricht über eigenwilligen Humor seines Vaters

Im Interview sprach Chris Ship den Royal auch auf die eigenwillige Art seines Vaters an. Prinz Philip fiel bei Terminen und in Interviews wiederholt mit unpassenden Sprüchen auf. „Mein Vater war immer in der Lage, Interviews so zu führen und Dinge zu sagen, von denen der Rest von uns immer geträumt hat, dass wir sie sagen könnten“, schmunzelt Prinz Edward. „Er hat sie immer so gut wie möglich und immer auf sehr unterhaltsame Weise gegeben.“

Doch manchmal hätten die Menschen die Sprüche von Prinz Philip falsch aufgefasst. „Das öffentliche Image, das bestimmte Teile der Medien darstellt haben, war immer eine unfaire Darstellung“, verteidigt Prinz Edward seinen Vater. „Er hatte einen wunderbaren Sinn für Humor, aber natürlich kann man etwas immer falsch interpretieren oder gegen sie wenden, dann klingt es so, als ob es nicht richtig ist“, so der jüngste Sohn von Queen Elizabeth und Prinz Philip. „Aber jeder, der das Privileg hatte, ihn sprechen zu hören, sagte, es sei sein Humor, der immer durchschien und das Funkeln in seinen Augen.“

Hier schreibt

Artikel teilen

Neueste Beiträge

Anzeigen

Menü