Prinzessin Margaret: Darum ging sie zur Therapie

Prinzessin Margaret war zeitlebens todunglücklich. ADELSWELT verrät, warum die Schwester von Queen Elizabeth eine Therapie brauchte.

Schwester von Queen Elizabeth ging zum Therapeuten
Die jüngere Schwester von Queen Elizabeth fand es schwer, ihren Platz im Leben zu finden. © Derek Berwin/Fox Photos/Getty Images

Prinzessin Margaret kämpfte mit Depressionen

Schillernd, lebenslustig und mit einem frechen Mundwerk gesegnet – so mag Prinzessin Margaret auf einige Menschen gewirkt haben. Doch hinter der Fassade versteckte sich ein sensibler Mensch. Nur ihren engsten Vertrauten zeigte sie jedoch auch ihre verletzliche Seite. Einer dieser Menschen war ihre Cousine Margaret Rhodes (*1925-†2016). Sie weiß, wie sehr Margaret darunter litt, im Schatten ihrer Schwester zu stehen. „Ich glaube, ihr Leben war sehr traurig. Sie war nicht erfüllt“, erklärte ihre Cousine nach ihrem Tod. Immer wieder soll die Adlige mit Depressionen gekämpft haben.

Prinzessin Margaret und Antony Armstrong-Jones
Antony Armstrong-Jones betrog Prinzessin Margaret mit mehreren Frauen. ©  Ray Fisher/Getty Images

Als ihre Ehe zerbrach, hatte sie einen Nervenzusammenbruch

Ihren Kummer betäubte Prinzessin Margaret mit Zigaretten, Alkohol und Tabletten. Einmal hätte die Schwester von Queen Elizabeth fast eine Überdosis erwischt. „Als ihr Kummer am stärksten war und sie nicht schlafen konnte, nahm sie eine Handvoll Mogadon-Tabletten und besorgte Mitarbeiter stellten fest, dass sie sie nicht wecken konnten“, sagten Freunde gegenüber „The Telegraph“. Die zu hohe Dosierung sei jedoch keine Absicht gewesen.

In den 1970er Jahren erreichte die Britin schließlich ihren Tiefpunkt. Nach der gescheiterten Ehe mit Antony Armstrong-Jones hatte sie einen Nervenzusammenbruch. Prinzessin Margaret war am Ende ihrer Kräfte. Doch sie bekam Hilfe. Der Therapeut Mark Collins begann die Adlige gegen ihre Depressionen zu behandeln.

Royals sprechen heute offen über mentale Probleme

Offen sprach die Schwester der Queen nie über ihre Therapie. In den Siebzigerjahren waren psychische Probleme noch mehr als heute mit einem Stigma belegt. Wer sich Hilfe holte, galt als schwach. Zum Glück ist das heute anders. Junge Royals wie Prinzessin Amalia, Prinz Harry und auch Kronprinzessin Victoria sprechen ehrlich über ihre mentalen Probleme. Und damit helfen sie nicht nur sich selbst, sondern auch allen anderen Betroffenen. Auch interessant: Diese Royals waren in Therapie

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