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Prinzessin Margaret: Das tat sie schon VOR Prinzessin Diana

Prinzessin Margaret stand in späten Jahren immer im Schatten von Prinzessin Diana. Dabei tat sie eine wichtige Sache vor der Königin der Herzen, wie ihre Freundin nun berichtet.

Prinzessin Margaret: Das tat sie schon VOR Prinzessin Diana

Prinzessin Margaret mochte Prinzessin Diana nicht besonders. Auf ihren Tod reagierte sie sogar ziemlich herzlos. © picture-alliance / United Archives/TopFoto | 91050/United_Archives/TopFoto

Prinzessin Diana schüttelte Aids-Patienten die Hand

Es war eine historische Geste. Im April 1987 besuchte Prinzessin Diana das Londoner Middlesex Hospital. Auf einer Station für HIV- und Aids-Kranke schüttelte sie den Patienten ohne Handschuhe die Hand. Die Bilder dieser Begegnung gingen um die Welt. Die Ängste und Vorurteile gegenüber Infizierten waren damals groß. Viele Menschen fürchteten, sich durch die bloße Berührung anzustecken. Prinzessin Diana half mit ihrer Geste, das Stigma zu überwinden und den Umgang mit Erkrankten zu normalisieren.

„Sie zeigte der Welt, dass Menschen mit Aids nicht die Isolierung, sondern Zuwendung und Freundlichkeit verdienen. Sie hat damit dazu beigetragen, die Haltung der Welt gegenüber Aidskranken zu ändern, und gab den Menschen mit HIV und Aids Hoffnung“, erklärte Bill Clinton 2001.

Prinzessin Margaret engagierte sich vor Prinzessin Diana

Prinzessin Diana gilt in Sachen HIV- und Aids-Aufklärung als royale Pionierin. Dabei war sie nicht das erste Mitglied des britischen Königshauses, das sich engagierte. Bereits vor Prinzessin Diana half Prinzessin Margaret das Stigma zu beenden. Das berichtet nun ihre gute Freundin und Hofdame Anne Glenconner. „Prinzessin Margaret besuchte ,The Lighthouse’, einen Platz für junge Männer mit Aids, lange vor Diana“, erinnert sich die Lady in einer britischen Zeitung. „Wir sind nie wegen der Fotografen da gewesen. Sie saß einfach nur in den Zimmern und brachte die Patienten zum Lachen.“ Die 88-Jährige stört es, dass immer Prinzessin Diana als Vorreiterin für diese wichtige Sache gesehen wird.

Als der Sohn von Anne Glenconner an Aids erkrankte, war Prinzessin Margaret weiter für ihre Freundin da. „Viele Freunde konnten plötzlich nicht mehr kommen, aber die Schwester der Queen war eine sehr große Unterstützung“, erzählt die Lady. „Die Menschen hatten damals furchtbare Angst vor Aids, aber sie umarmte Henry.“ Ihr Sohn starb 1990 an den Folgen der Krankheit.

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