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Queen Elizabeth: Neuer Skandal wirft Fragen auf

Queen Elizabeth soll sich in Gesetzte eingemischt haben, um ihr Vermögen zu verschleiern. Der Palast dementiert die Vorwürfe.

Queen Elizabeth

Wie viel Geld hat die Queen wirklich? Ein Zeitungsartikel wirft Fragen auf. © picture alliance / abaca | Orban Thierry/ABACA

Queen Elizabeth soll Gesetzte beeinflusst haben

Queen Elizabeth steht unter Beschuss. Der Monarchin wird vorgeworfen, Gesetze zu ihrem Vorteil beeinflusst zu haben. So berichtet es „The Guradian“. Ermöglicht wurde dies angeblich durch den sogenannten „Queen’s Consent“. Durch eine Tradition im britischen Gesetzgebungsprozess müssen der Regentin nämlich Gesetzesentwürfe vorgelegt werden, die sie selbst betreffen.

Eigentlich wollte die Regierung 1973 ein neues Gesetz schaffen, das Unternehmen dazu verpflichtet, ihre Anteilseigner preiszugeben. Der Anwalt von Queen Elizabeth intervenierte jedoch. Angeblich sei es der Königin „peinlich“ gewesen, wenn der Umfang ihres Vermögens bekannt werden würde.

Wie viel Geld hat die Queen?

Nach der Einmischung wurde ein zusätzlicher Absatz hinzugefügt. Dieser Passus besagt, dass Anteilseigner nicht preisgegeben werden müssen, wenn es sich dabei um Staatsoberhäupter handelt.

Wie „The Guardian“ schreibt, soll es der Königin dadurch gelungen sein, den vollen Umfang ihres Privatvermögens zu verschleiern. Das wäre ein ganz schöner Skandal! Derzeit wird ihr Vermögen auf 460 Millionen geschätzt. Die tatsächliche Summe könnte aber durchaus höher sein.

Der Palast widerspricht den Vorwürfen

Queen Elizabeth soll sich sogar in die allgemeinen Verkehrsregeln eingemischt haben. Demnach setzte sie durch, dass diese auf den königlichen Ländereien Balmoral und Sandringham nicht gelten.

Die Königin dementiert die Gerüchte prompt. „Jegliche Behauptung des ,Guardian’, wonach gefolgert werden kann, dass der Souverän [Die Queen] einen Gesetzentwurf blockiert oder geändert hat, (…) ist inkorrekt“, stellte eine Palastsprecherin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur klar. Von „Juan Carlosischen Verhältnissen“ ist derzeit also nicht die Rede.

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