Royals: Britische Royals: News aus dem Königshaus > Prinz Andrew: Wird er wegen Epstein aussagen?
Die Memoiren von Virginia Giuffre bringen Prinz Andrew erneut in Bedrängnis. Wird er jetzt in den USA aussagen?
Memoiren von Virginia Giuffre belasten Prinz Andrew
Seine Vergangenheit holt ihn wieder ein. 2022 zahlte Prinz Andrew mehrere Millionen nach einer außergerichtlichen Einigung an Virginia Giuffre. Vermutlich dachte der Royal, dass der Spuk damit ein Ende habe. Doch die Geister der Vergangenheit lassen ihn nicht los. Die Memoiren von Virginia Giuffre (†41) haben neuen Staub aufgewirbelt – und belasten den Bruder von König Charles.
Laut Giuffre soll Prinz Andrew mehrfach Sex mit ihr gehabt haben, als sie noch minderjährig war. Der Royal habe sich verhalten, als glaube er, „Sex mit mir zu haben, sei sein Geburtsrecht“. Außerdem soll der zweifache Vater seine damaligen Leibwächter dazu angestiftet haben, belastendes Material gegen die junge Frau zu finden. Angeblich hat er auch Daten von Giuffre an seinen Polizeischutz weitergegeben. Die Londoner Polizei prüft dies nun.
Prinz Andrew soll aussagen – wenn er will
Trotz anderer Aussagen soll Andrew auch nach seinem angeblichen Bruch mit Epstein weiterhin mit ihm in Verbindung gestanden haben.
Wie „The Express“ berichtet, soll der 65-Jährige vor einem US-Ausschuss zu seinen Verbindungen zu Epstein befragt werden. Stephen Lynch, hochrangiges Mitglied des Aufsichtsausschusses des US-Repräsentantenhauses, erklärte, dass er mit dem Royal über seine Verwicklung in den Fall sprechen wolle. „Ich denke, dass die Mitglieder unseres Ausschusses – sowohl Demokraten als auch Republikaner –, die den Schmerz und die Qualen dieser Frauen miterlebt haben, unser Interesse daran, mit allen Beteiligten zu sprechen, nur noch verstärken werden“, sagte Lynch gegenüber der BBC.
Ob Prinz Andrew dem nachkommt? Da er britischer Staatsbürger ist, besteht für ihn keine Pflicht, vor dem Ausschuss auszusagen – und so wird der Prinz wohl weiter schweigen.