Prinz Harry macht sich Sorgen um seinen Sohn Archie. Grund dafür ist der Umgang mit sozialen Medien.

Prinz Harry möchte, dass soziale Netzwerke mehr Verantwortung übernehmen. © picture alliance / AP Photo

Prinz Harry kritisiert soziale Medien

Prinz Harry steht nicht nur mit der Presse auf Kriegsfuß, auch die sozialen Medien sind dem Royal ein Dorn im Auge. Seine Bedenken hat der 35-Jährige hat nun einen Essay für „Fast Company“ verfasst.

Der Blaublüter wies darauf hin, dass Online-Plattformen private Daten über ihre Nutzer sammeln würden, die dann für unternehmerische Zwecke genutzt werden. Doch der Umgang in den sozialen Medien ist oft Lügen und auf Hass ausgelegt. Er möchte Plattformen wie Facebook & Co reformieren.

„Aufgrund von Gesprächen mit Experten in diesem Bereich glauben wir, dass wir die Architektur unserer Online-Community auf eine Weise umgestalten müssen, die mehr von Mitgefühl als von Hass geprägt ist. Durch Wahrheit statt Fehlinformation; durch Gerechtigkeit und Inklusivität anstelle von Ungerechtigkeit und Angstmacherei; durch freie und nicht mit Waffen versehene Rede“, erklärte Prinz Harry.

Sussexes rufen zum Anzeigen-Stopp auf

Im Juli unterstützen Herzogin Meghan und Prinz Harry bereits die „#Stop Hate for Profit“- Kampagne, die zum Boykott von Facebook-Anzeigen aufrief. Das soziale Netzwerk würde zu wenig gegen Hass und falsche Informationen unternehmen – so der Vorwurf. Firmen wurden deswegen dazu aufgerufen, ihre Werbeanzeigen bei Facebook und Instagram pausieren zu lassen. Den sozialen Netzwerken entgingen dadurch hohe Einnahmen. Solange sich die Strukturen in den Netzwerken nicht ändern, sollen Firmen ihre Werbung weiterhin stoppen.

„Als Vater geht mich das besonders an“

„Für Unternehmen, die Online-Anzeigen kaufen, ist es eine Sache, Hass und Rassismus, weißen Nationalismus und Antisemitismus, gefährliche Fehlinformationen und eine gut etablierte Online-Kultur, die Gewalt und Bigotterie fördert, eindeutig abzulehnen“, schrieb Prinz Harry in dem Aufsatz. Der Missbrauch von sozialen Medien macht ihm Sorgen. „Was bedeutet das für unsere Kinder? Als Vater geht mich das besonders an.“

Mit seinen Bedenken hat der Queen-Enkel durchaus recht. Denn sein Sohn Archie wurde in den sozialen Netzwerken immer wieder Opfer von Rassismus und Anfeindungen.

 

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